Kremperheide : Wiederwahl für Amtswehrführer

Delegiertenversammlung: Amtswehrführer Manfred Riemann (r.) ehrte Klaus Kühn als Ehren-Amtswehrführer. Riemann selbst wurde für sechs weitere Jahre als Amtswehrführer bestätigt.
Delegiertenversammlung: Amtswehrführer Manfred Riemann (r.) ehrte Klaus Kühn als Ehren-Amtswehrführer. Riemann selbst wurde für sechs weitere Jahre als Amtswehrführer bestätigt.

Manfred Riemann für sechs Jahre ins Amt gewählt. Ehrung für Klaus Kühn.

shz.de von
25. November 2018, 13:02 Uhr

Manfred Riemann bleibt Amtswehrführer der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Krempermarsch. Das ergab die Wahl während der Delegiertenversammlung im Heidehaus Kremperheide. Zwei Wahlvorschläge waren zuvor eingegangen – beide für Riemann. Der bisherige Amtswehrführer konnte 44 der insgesamt 47 Delegiertenstimmen auf sich vereinigen. „Ich danke euch für das Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Riemann mit Blick auf die Zukunft. Der Kremper wurde für sechs Jahre gewählt.

Schon im März war der ehemalige Amtswehrführer Klaus Kühn im Rahmen einer Amtsausschuss-Sitzung zum Ehren-Amtswehrführer ernannt worden. Nun wurde er auch von Riemann geehrt. Kühn habe es immer verstanden, die Sorgen und Nöte der einzelnen Wehren zu erkennen, lobte Riemann.

„Für mich ist das eine Ehre“, freute sich Klaus Kühn über die Auszeichnung. Die Feuerwehr liege ihm nun schon seit einem knappen halben Jahrhundert am Herzen – und werde es auch weiterhin tun. Genau dieses Engagement würde sich Riemann von mehr Bürgern wünschten. Die Mitgliederwerbung sei eines der Themen, um die man sich zukünftig verstärkt kümmern müsse.

Ein anderes ist nach Aussage des wiedergewählten Amtswehrführers die Tagesverfügbarkeit. Die Wehren hätten Mühe, bei Einsätzen am Tag genügend Kameraden zu aktivieren. Insbesondere weiter entfernte Arbeitsplätze machen der Feuerwehr zu schaffen. Dennoch sei auch 2018 wieder ein umfangreiches Pensum abgeleistet worden. Dazu zählten eine Einsatzleiterfortbildung sowie ein Fahrsicherheitstraining in der Heide unter Regie des ADAC. Auch Geselliges wie ein Grillfest in Rethwisch standen auf dem Plan, genauso wie die Großübung im Süderauer Pflegeheim (wir berichteten) am 18. September. „Da hätten es ein paar mehr Leute sein können“, kritisierte Riemann die ansonsten gut gelaufene Übung.

Ein großes Thema war die Atemschutzüberwachung. Dafür gebe es inzwischen auf Amtsebene einen einheitlichen Erfassungsbogen, sagte Riemann. „Hervorragende Übungsmöglichkeiten“ hätten die Atemschutzträger in einem Gebäude in Rethwisch vorgefunden. Ein dickes Dankeschön seitens des Amtswehrführers ging an Politik und Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. Vor allem aber bedankte sich Riemann bei „seinen“ Kameraden für das funktionierende Miteinander.

Amtsvorsteher Harm Früchtenicht wünschte Riemann auch weiterhin eine „glückliche Hand“ und betonte den guten Ausrüstungsstand der Wehren im Amt und ihre Nachwuchsarbeit. „Wir sind stolz auf unsere Wehren.“

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