Wie wird man eigentlich Kantorin?

Profi an den Tasten: Kantorin Dörthe Landmesser erklärt Johanna (links) und Aurora ihren Arbeitsplatz.
Profi an den Tasten: Kantorin Dörthe Landmesser erklärt Johanna (links) und Aurora ihren Arbeitsplatz.

shz.de von
22. Mai 2014, 08:53 Uhr

„Wie wird man eigentlich Kantorin?“ Diese Frage stellten wir Dörthe Landmesser und sie berichtete: In ihrer Kindheit lernte sie Klavier spielen. Mit 13 Jahren nahm sie Orgelunterricht in ihrer Heimatstadt. Nach dem Abitur studierte sie vier Jahre lang Kirchenmusik.

Seit September 2011 arbeitet sie in Itzehoe an der St. Laurentii-Kirche.

Zu ihrer Arbeit gehört das Orgelspielen bei Hochzeiten, Taufen, Beerdigungsfeiern und in den Gottesdiensten. Außerdem geht sie in Kindergärten und singt dort mit den Kindern. Sie leitet einen Kinderchor und einen Erwachsenenchor, die Kantorei. Die Kantorei singt in Gottesdiensten und Konzerten.

Dörthe Landmesser plant und organisiert Konzerte, dafür kümmert sie sich um die Plakate und sie gibt Anzeigen im Internet und in der Zeitung auf.

Am Ende des Vormittags hat sie uns unseren großen Wunsch erfüllt. Sie spielte uns die Toccata d-moll, BWV 565, vor. Dabei stellten wir uns auf der Orgelempore vor die Orgel. Es war so gewaltig laut, dass unsere Körper vibrierten. Am Ende dankten wir ihr mit einem donnernden Applaus.

Es war ein unvergesslicher Vormittag.

Rowena Bahr, Leoni Forni,
Marie König, Pascal Panje,
Neele Rentzow und
Friederike Töllner

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