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Wewelsflether Gespräch: Reiches Deutschland – Armes Deutschland

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 24.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Seit 30 Jahren veranstaltet der SPD-Ortsverein Wewelsfleth mit Unterstützung des SPD-Landesverbandes Schleswig-Holstein die Wewelsflether Gespräche. Anlässlich des Jubiläums steht am Freitag, 6. September, die Podiumsdiskussion unter dem Thema „Reiches Deutschland – Armes Deutschland“. Beginn ist um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Am Sportplatz.

An diesem Abend diskutieren: Björn Engholm (Ministerpräsident a.D.), Peter Krämer (Reeder), Maria Jepsen (Bischöfin a.D.), Wolfgang Rose (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Ver.di-Landesleiter bis 2012) und Peter Dietrich (langjähriger Chef der Hamburger Hafen und Logistik AG, HHLA). Die Moderation übernimmt Professor Rainer Burchardt (Journalist).

Die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft sich. Rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland leben an der Armutsgrenze, Tendenz steigend. Experten sprechen von einer „grotesken Verzerrung“ zugunsten der Gut- und Großverdiener. Die Gesprächsteilnehmer gehen der Frage nach, was gegen den sozialen Skandal unternommen werden kann und welche Wege zur Wiederbelebung gesellschaftlicher Solidarität und Gerechtigkeit führen könnten. Björn Engholm hatte übrigens 1983 gemeinsam mit Schriftsteller Günter Grass die Wewelsflether Gespräche ins Leben gerufen. Damals war „Politik und Moral“ im Gespräch. In den Folgejahren ging es stets um aktuelle Themen, die von prominenten Gästen diskutiert wurden.

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