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Erfolgsfestival – und doch: : Wewels Rock City zum letzten Mal in diesem Jahr

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Veranstalter verkünden das Ende der Veranstaltung. Letzte Auflage vom 15. bis 17. August im Störstadion.

Wenn sich vom 15. bis 17. August die Tore des Wewelsflether Störstadions für die achte Auflage des Wewels-Rock-City Festivals öffnen, dann wird es das letzte Mal sein. „Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist“, verkünden Andrea und Uwe Giese, Rolf Hesse, Beni Oster, Florian Rossbach sowie Stephan Klose die gemeinsam getroffene Entscheidung. Weder Streit noch finanzielle Nöte seien der Grund für das Aus des Festivals in der Störgemeinde. „In unser aller Leben hat sich reichlich was getan, so dass sich die jeweiligen Prioritäten einfach verschoben haben“, sagt Stephan Klose.

So wurde mit Florian Rossbach das jüngste Mitglied des Organisationsteams im Februar erstmals Vater, während sich bei Beni Oster für September der erste Nachwuchs angekündigt hat, nannte der Grafiker und Betreiber einer Werbeagentur zwei Beispiele für die genannten Lebensveränderungen. „Ich glaube, dass wir behaupten können, dass wir in all den Jahren schon etwas Tolles auf die Beine gestellt haben“, sagt Beni Oster. Die Entscheidung für das endgültige Veranstaltungsende fiel daher auch dem Elektromeister nicht ganz so einfach.

Das Festival, das 2007 erstmalig stattfand und während eines Gesprächs am Biertresen geboren wurde, sollte anfänglich lediglich jungen Nachwuchsbands aus der Region als Auftrittsmöglichkeit dienen. Von Jahr zu Jahr nahmen nicht nur die Besucherzahlen zu, sondern auch die Bewerbungen der unterschiedlichsten Musikgruppen aus dem In- und sogar aus dem Ausland. „Im vergangenen Jahr haben wir Post von über 600 Bands erhalten“, erzählt Beni Oster. Um möglichst vielen Musikern der unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen eine Auftrittsmöglichkeit zu geben, wurde aus der eintägigen Veranstaltung 2010 ein zweitägiges Festival gemacht.

Für das sechsköpfige Organisationsteam bedeutete dies einen nicht unerheblichen Mehraufwand in Sachen Planung und Vorbereitung. „Wir haben das aber immer gerne gemacht“, betont Uwe Giese, der so manch einen Urlaubstag für das Rockfestival opferte. Doch auch im Leben des Kfz-Mechanikers gibt es noch andere Belange, die seiner Aufmerksamkeit verlangen und daher sieht auch er dem Ende des Festivals sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge entgegen. „Uns war es immer wichtig und ist es natürlich auch in diesem Jahr, das dieses Festival einen professionellen Charakter aufweist.“ Mit der Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und großzügiger Sponsoren konnte das Festival neben einer großen Hauptbühne auch eine zweite Spielfläche vorhalten. Außerdem konnten beide Flächen mit hochwertiger Licht- und Musiktechnik ausgestattet werden. „Wir werden in diesem Jahr noch einmal alles an Technik auffahren, was uns möglich ist und das beste Festival auf die Beine stellen, das Wewelsfleth je gesehen hat“, kündigt Florian Rossbach an, der während des Festivals 2011 seiner damaligen Freundin Ilona Friedrichs (heute Rossbach) vor zahlreichen Gästen einen überraschenden Heiratsantrag auf der Bühne machte.

Mit der Status Quo Coverband „Break Even“, der Hamburger Rockformation „Maggers United“, die sich unter anderen als Vorband von Lotto King Karl einen Namen machte, und dem dänischen Punk-Rock-Trio „Broadway Killers“, stehen bereits drei Bands des letzten Wewels-Rock-City Festivals fest. Insgesamt sollen es wie schon in den Vorjahren wieder zwölf Musikgruppen werden, die an den beiden Haupttagen die Gäste unterhalten. Am dritten und letzten Veranstaltungstag findet das Festival wie in den Vorjahren bei einem Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen seinen Ausklang.

Weitere Informationen unter www.wewels-rock-city.de oder bei Facebook unter Wewels Rock City

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