Hartenholm : Werner-Rennen: Veranstalter bedauern Lärmschutzauflagen

Das Rennen: Rötger Feldmann, alias „Brösel“, auf dem Motorrad gegen Holger Henze, genannt „Holgi“, im Porsche.

Das Rennen: Rötger Feldmann, alias „Brösel“, auf dem Motorrad gegen Holger Henze, genannt „Holgi“, im Porsche.

Das Schleswiger Verwaltungsgericht hat einer Klage teilweise Recht gegeben. Auf einer Bühne wird das Programm geändert.

shz.de von
26. August 2018, 11:05 Uhr

Schleswig/Hartenholm | Die Veranstalter des norddeutschen Rennspektakels um die Comicfigur „Werner“ haben mit Bedauern auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts zum Lärmschutz reagiert. Auf einer der vier Bühnen des Festivals, dem Kesseldrom, werde das Programm entsprechend verändert, teilten die Veranstalter am Wochenende mit.

Die vom Gericht für die Nachtzeiten verhängte Lärmauflage von 55 Dezibel beziehe sich auf die Lautstärke, die bei den Anwohnern zuhause ankommen dürfe, die sogenannte Immission, nicht auf den Geräuschpegel, der von den Bühnen auf dem 46 Hektar großen Festivalgelände erzeugt werde (Emission).

Das Verwaltungsgericht hatte Freitag der Klage eines Anwohners teilweise Recht gegeben. Demnach dürfen die Lärmimmissionen des Festivals in Hartenholm (Kreis Segeberg) ab Mitternacht nicht den Wert von 55 Dezibel überschreiten. Am ersten Festivaltag am Donnerstag und am Sonntag muss die Lautstärke sogar schon ab 22 Uhr gesenkt werden, weil auf den Abend ein Werktag folgt.

Die Veranstalter des viertägigen Festivals (30. August bis 2. September) rechnen mit bis zu 50.000 Fans. Höhepunkt soll am 2. September das Rennen zwischen dem Comiczeichner Rötger „Brösel“ Feldmann mit seinem Motorrad „Red Porsche Killer“ gegen den roten Porsche seines Kumpels und Kieler Kneipenwirts Holger „Holgi“ Henze werden.

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