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Werkstätten kaufen ehemaliges Schulgelände

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am Glückstädter Bahnhof sollen auf dem Gelände des früheren Gymnasiums 14 barrierefreie Wohnungen der Glückstädter Werkstätten entstehen. Die Stadt verkaufte das Schulgrundstück an der Ecke Schulgang und Am Wall an die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

Auf dem zirka 1700 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Stadtschule soll ein Wohnhaus mit 14 Wohnungen und einer Tagesförderstätte für Menschen mit Handicap entstehen. Pädagogisches und pflegerisches Fachpersonal wird den Mietern bei Bedarf unterstützend zur Seite stehen.

Die Wohnungen sollen mit einer Größe zwischen 40 und 60 Quadratmeter je für ein oder zwei Personen ausgelegt werden. Neben voll barrierefreien Bädern sind auf Wunsch des Mieters auch barrierefreie Küchen vorgesehen.

„Wir freuen uns, einen attraktiven Ort in der Innenstadt gefunden zu haben, um unsere Neubaupläne verwirklichen zu können“, so Einrichtungsleiter Emanuel Gaenslen. Auch der Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum als unmittelbarem Nachbarn sieht er erwartungsvoll entgegen.

Zunächst werden die Fachplaner nun einen Bauantrag stellen und das alte Schulgebäude wird abgerissen. Der Baubeginn ist dann für Frühjahr 2016 terminiert.

Mit dem Abriss des ehemaligen Schulgebäudes wird eine historische Achse zwischen dem Marktplatz und einer früheren Festungsbastion (heute Bahnhof) wieder hergestellt, die zukünftig von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann. Und es entsteht außer der Baufläche für die Glückstädter Werkstätten ein weiteres Baugrundstück, das die Stadt nun zur Bebauung mit einem Wohngebäude veräußern möchte.

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erstellt am 22.Feb.2015 | 15:09 Uhr

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