Auf dem Mönchsweg : Werbung für Fährverbindung

Den Empfang an der Beidenflether Fähre genoss Bischof Gothart Margaard (Mitte), hier mit v.l. Pastorin Gabriele Klieforth (Bahrenfleth), Propst a.D. Berend Siemen, Maren Krey, Carsten Brandt (Gemeinderat Bahrenfleth), Harm Früchtenicht, Jens Siebmann, stellvertretender Propst Torsten Becker, Andreas Lorenz und Horst Heinrich.
Den Empfang an der Beidenflether Fähre genoss Bischof Gothart Margaard (Mitte), hier mit v.l. Pastorin Gabriele Klieforth (Bahrenfleth), Propst a.D. Berend Siemen, Maren Krey, Carsten Brandt (Gemeinderat Bahrenfleth), Harm Früchtenicht, Jens Siebmann, stellvertretender Propst Torsten Becker, Andreas Lorenz und Horst Heinrich.

Der Förderverein der Störfähre Else macht Werbung für ihre Mönchsweg-Fähre.

shz.de von
31. August 2018, 11:14 Uhr

Für den Förderverein der Störfähre Else ist es wichtig, die Bedeutung der Querung des Flusses zwischen Bahrenfleth und Beidenfleth deutlich zu machen. Darum freuten sich die Vereinsmitglieder, als jüngst Bischof Gothard Magaard auf seiner Fahrradtour entlang des Mönchsweges einen kurzen Halt an der Beidenflether Seilfähre einlegte. Dort trafen ihn Vorsitzender Horst Heinrich, Rolf Beermann und Günter Meyer sowie die Bürgermeister der beiden Gemeinden, Harm Früchtenicht und Andreas Lorenz. Die Gemeinden betreiben die Fährverbindung. Auch Pastor Jens Siebmann und die Kirchengemeinderatsvorsitzende Maren Krey hatten sich am Fähranleger eingefunden.

Während Horst Heinrich kurz von der langen Fährgeschichte berichtete, konnten sich die Radler mit Kuchen und kalten Getränken stärken. „Viele wissen gar nicht, dass die Fähre ein Teil vom Mönchsweg ist“, sagte Horst Heinrich. Er war Initiator des Treffens, um auf die historisch bedeutende Verbindung zwischen den Marschen aufmerksam zu machen. „Wir haben viele Besucher, die auf dem Mönchsweg pilgern, über die Fähre kommen und auch die Kirche besuchen“, erzählte Jens Siebmann. „Das ist gut im Gästebuch ersichtlich“, fügte Maren Krey hinzu. Gothart Margaard bestätigte die Bedeutung der Fährverbindung. Propst a.D. Berend Siemens begleitete den Bischof. Er sei selbst ein begeisterter Radfahrer und nutze die Fähre oft auf seinen Ausflügen. „Die Fähre ist nicht nur für Touristen und die Menschen hier in der Region wichtig, im Besonderen die Landwirtschaft profitiert von der Möglichkeit, große Umwege zu sparen“, sagte er.

Horst Heinrich und seine Vorstandskollegen wollen die Fähre bekannter machen und sind mit dem Förderverein vor Kurzem der Deutschen Fährstraße beigetreten. „Damit gehören wir jetzt einem großen Netzwerk an und sind in touristischen Broschüren vertreten“, so Heinrich. Der Förderverein hofft damit auf mehr Resonanz bei den Überfahrten. Auch am Internetauftritt soll gearbeitet werden.


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