Wenn die Fußgelenke wieder locker werden

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23. April 2016, 07:00 Uhr

Läuft alles im Theater Itzehoe, dann ist Ulrike Schanko zufrieden. Seit September 2011 ist sie dort Direktorin und agiert hinter der Bühne – aber es war auch schon anders: In früher Jugend während des Studiums habe sie „ziemlich intensiv“ Stepptanz betrieben, schildert Ulrike Schanko. Doch als sie vor 20 Jahren in der Operette „Blume von Hawaii“ spielte, kam ein Probenunfall dazwischen. „Da war mit Stepptanz erstmal Schluss“, zumal auch die Arbeit Vorrang hatte. Zu Beginn dieser Spielzeit sah die Theatermacherin zwei Stücke mit Tanzeinlagen und war neu infiziert: „Jetzt fange ich wieder an!“ Eine Freundin schenkte zum 60. Geburtstag kurz vor Weihnachten die Schuhe. „In dem Alter sollte man so einen Mist eigentlich nicht mehr machen“, sagt Ulrike Schanko. Doch es laufe gut – wie beim Radfahren verlerne man das Stepptanzen offenbar nicht, die Gelenke würden wieder locker. Geübt wird im Waschkeller des Hauses im Klosterforst: „Da nerve ich keinen, zumindest hat sich noch kein Nachbar beschwert.“ Schöner Nebeneffekt: „Wenn man mal Ärger oder Frust hat, kann man das einfach in die Erde stampfen.“

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