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Norddeutsche Rundschau

16. August 2017 | 22:04 Uhr

Viele Pakete : Wenn 133 Wünsche wahr werden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Weihnachtswunschbaum-Aktion auch dieses Jahr erfolgreich: Glückstädter spenden für bedürftige Kinder.

Um Punkt 16 Uhr öffnen die Mitarbeiter des Glückstädter Sozialkaufhauses die Türen – ganz außer der Reihe. Denn normalerweise ist schon geschlossen. Geöffnet wird noch einmal für die Kinder, die darauf hoffen, dass ihre Wünsche erfüllt werden. Ihre Wunschzettel, die sie bereits vor einigen Wochen ausgefüllt hatten, wurden von den Mitarbeitern des Glückstadt Destination Management in den Weihnachtswunschbaum gehängt. Von dort hatten die Zettel freundliche Menschen mitgenommen, um die Wünsche zu erfüllen.

133 Wünsche waren es diesmal, einige wenige mehr als im vergangenen Jahr. Und die Befürchtungen, nicht alle Wünsche könnten erfüllt werden, waren unbegründet. Besonders schnell kamen die Bürger der Stadt, nahmen die Zettel vom Baum, kauften ein und gaben die Geschenke wieder in der Tourismus-Information ab. Denn diese organisiert die Aktion seit Jahren für die Glückstädter Tafel. Und so füllten nun die vielen bunten Päckchen die große Regalwand im Sozialkaufhaus. Dort sorgten die Mitarbeiter nicht nur dafür, dass jedes Päckchen seinen Empfänger fand, sondern auch, dass die Wartezeit nicht zu lang wurde. Es gab Kekse, Schokolade und Saft für die Kinder, und auch der Weihnachtsmann ging mit seinem prall gefüllten Jutesack von Kind zu Kind. Unter Bart und rotem Mantel verbarg sich wieder Karl-Heinz Wichmann. Dem engagierten Glückstädter ist es immer eine Freude, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Und so ließ er auch diesmal kein Kind aus und verteilte großzügig seine kleinen Gaben, Süßigkeiten und Kuscheltiere. Ein kleiner Wermutstropfen trübte jedoch die weihnachtliche Stimmung. Einige Eltern hatten den Hintergrund der Geschenkeverteilung nicht verstanden, meist aufgrund von Sprachproblemen. Sie hatten im Vorfeld keine Wunschzettel für ihre Kinder ausgefüllt und folglich waren diese unausgesprochenen Wünsche auch nicht erfüllt worden. Doch im Sozialkaufhaus ging keiner leer aus. Immer wieder huschten Mitarbeiter in die hinteren Räume und besorgten noch kleine Geschenke, so dass jedes Kind glücklich beschenkt nach Hause gehen konnte.

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