Weniger Quantität - mehr Qualität

Die Spenden konnten Sonnabendvormittag  schon mal besichtigt  werden.
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Die Spenden konnten Sonnabendvormittag schon mal besichtigt werden.

Wolfgang Feige versteigerte im Gemeindehaus gespendete Waren zugunsten der Schlesien-Partnerschaft

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02. April 2012, 09:18 Uhr

Glückstadt | "In diesem Jahr haben wir bei den Spenden weniger Quantität, dafür mehr Qualität", sagte Pastor i.R. Wolfgang Feige, Organisator der Versteigerung im Gemeindehaus am Kirchplatz zugunsten der Partnergemeinde in Schlesien, sichtlich erfreut. "Zum 21. Mal machen wir in diesem Jahr die Versteigerung. Mit über 50 000 Euro konnten wir dadurch unsere schlesischen Freunde unterstützen", erklärte er dem Publikum, bevor er in bewährter Manier den Auktionshammer schwang. Viel Geschirr war in diesem Jahr beim Auktionsgut. Daneben gab es aber auch wieder Spielzeug, Wäsche und Bekleidung, darunter auch ein Pelzmantel, der für nur 25 Euro einen neuen, glücklichen Besitzer fand, Unterhaltungselektronik, Bilder, Schmuck und viel Dekoratives für zu Hause.

An zwei Tagen versteigerte Wolfgang Feige alles, was ihm seine fleißigen Helfer anreichten. Nach und nach kam so der Inhalt von über 60 Kartons unter den Hammer. Ein Mindestgebot von einem Euro war dabei angesetzt. Bei einigen der gemischten Kartons wollte jedoch so gar keiner bieten. "Dann bekommt ihr den eben zum nächsten Stück dazu", drohte der Auktionator scherzhaft. Und so manch einer erhielt so für wenige Euro mehr, als er eigentlich haben wollte.

Mit einem Signalhorn der "Deutschen Reichsbahn" sorgte Wolfgang Feige für Ruhe und Ordnung im großen Saal des Gemeindehauses. "Ich möchte meine Stimme nämlich schonen", erklärte er. Doch er musste das Horn nicht oft benutzen. Denn auch die Besucher waren in diesem Jahr etwas spärlicher erschienen als in den vergangenen Jahren. Vielleicht lag es auch daran, dass die Osterferien schon begonnen hatten. Vielleicht hatten jedoch einige Interessierte bei der Vorbesichtigung der Auktionswaren nicht gefunden, was ihnen gefiel. Dennoch hatte Wolfgang Feige gut zu tun. Nützliches und Schönes, Raritäten und Kuriositäten wurden von den Besuchern ersteigert. Dabei konnte man so manches Schnäppchen machen. An beiden Tagen fand neben der Versteigerung auch ein Bücher-, Schallplatten- und Filmmarkt statt. Neben alten Büchern, die schon fast antiquarischen Wert hatten, waren auch fast neue Bücher dabei, die nur einen Euro kosten sollten. Kinderbücher, Romane, Sachbücher, Wörterbücher, Bücher in Englisch, Französisch, Griechisch waren auch im Angebot und fanden ihre Liebhaber und Käufer.

"Ab Dienstag beginnen wir wieder für das nächste Jahr Spenden zu sammeln. Im nächsten Jahr findet die Versteigerung dann am 13. April statt", kündigte Wolfgang Feige bereits an.

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