Amtswehr : Weiter mit Trio an der Spitze

Glücklich über die Wiederwahl zeigten sich Jörg Mollenhauer (li.) und Amtswehrführer Thorsten Beuck.
Glücklich über die Wiederwahl zeigten sich Jörg Mollenhauer (li.) und Amtswehrführer Thorsten Beuck.

Die Amtswehr Itzehoe-Land fordert mehr Frauen in den Wehren – dort sei noch reichlich Potenzial vorhanden.

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21. März 2014, 12:10 Uhr

Das Führungstrio Dreigespann der Amtswehr Itzehoe-Land setzt seine Arbeit fort. Einstimmig sprachen sich die 67 stimmenberechtigten Vertreter der 16 Freiwilligen Feuerwehren am Mittwochabend im Rahmen der Delegiertenversammlung in der Landgaststätte Stahfest für die Wiederwahl des stellvertretenden Amtswehrführers Jörg Mollenhauer aus. Dieser tritt damit seine zweite Amtsperiode an und unterstützt gemeinsam mit dem zweiten Stellvertreter Marcel Hehr den Amtswehrführer Thorsten Beuck.

Vor der Wahl blickte Beuck vor über 90 Gästen und Vertretern der Wehren auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Neben 50 Bränden standen auf der Einsatzliste der 488 aktiven Brandbekämpfer, darunter 36 Feuerwehrfrauen, vor allem Hilfeleistungen im Zusammenhang mit den Stürmen „Christian“ und „Xaver“. Insgesamt gab es 225 Einsätze.

„Wir müssen uns bemühen, mehr Frauen in die Wehren zu bekommen“, betonte Thorsten Beuck mit einem kritischen Blick auf die Altersstatistik. Mit 179 Mitgliedern stellt die Altersgruppe der 45- bis 60-Jährigen den Großteil der Einsatzkräfte in den 20 amtsangehörigen Gemeinden. Jugendarbeit allein sei bei Weitem nicht ausreichend um den Mitgliederschwund, der insbesondere der demografischen Entwicklung geschuldet ist, entgegenzuwirken. Auch die unzureichende Tagesverfügbarkeit verlange stärkere Bemühungen, Frauen in die Wehren einzubinden. „Wenn wir uns die Auflistung der Einwohnerzahlen in den Gemeinden ansehen und parallel dazu die Zahlen der Mitglieder in den Wehren betrachten, ist davon auszugehen, dass noch reichlich Potenzial vorhanden ist“, äußerte der Amtswehrführer.

Die Grußworte der Gäste nutzte Amtsvorsteherin Renate Lüschow, um die Gemeinden auf ihre Mitwirkungspflicht bei der Bewerbung neuer Feuerwehrfrauen hinzuweisen. Darüber hinaus mahnte sie die Gesellschaft, ehrenamtliche Arbeit und insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrkräfte, die nicht selten bis an ihre Leistungsgrenzen gehen, entsprechend anzuerkennen.

Kaaks Wehrführer Helmut Fels nutzte die Zusammenkunft, um die Werbetrommel für das bevorstehende Kreisfeuerwehrfest in seiner Gemeinde zu rühren. Neben einem Kommersabend am 18. Juni sind für den 21. Juni Feuerwehrwettkämpfe, ein Sternenmarsch sowie ein Festball geplant. „Zu den Festlichkeiten rund um das 125-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kaaks ist jeder auf das Herzlichste eingeladen“, bat Fels die Einladung zu den Festlichkeiten großzügig zu verteilen.

>Kreiswehrführer Frank Raether nahm die Beförderungen vor: Harry Friedrich, Wehrführer Freiwilligen Feuerwehr Winseldorf, zum Oberlöschmeister, Hans-Carsten Reese, stellvertretender Wehrführer Feuerwehr Peissen, zum Brandmeister sowie Christian Kaiser, Gruppenführer Feuerwehr Heiligenstedtenerkamp, zum Oberlöschmeister.

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