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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 14:05 Uhr

Parkverbot : Weiße Linie bremst Autos aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kostengünstig mit einer weißen Linie hat die Stadt Kellinghusen Fußweg und Parkstreifen getrennt.

Eine dicke weiße Linie zieht sich in der Hauptstraße vom Imbiss bis hinunter zum Verkehrsschild an der historischen Tonnenscheune. Sie markiert deutlich, wo dort der Fußweg verläuft, und der Privatgrund beginnt. Eine optisches Glanzstück ist mit der Malerei auf rotem Ziegeluntergrund zwar nicht gelungen. Aber sie gibt Autolenkern einen unübersehbaren Hinweis: Stopp, bis hierher und nicht weiter. „Nicht Schönheit, sondern Zweckmäßigkeit steht bei der Maßnahme im Vordergrund“, unterstreicht Jürgen Rebien.

Gemeinsam mit dem Kollegen Lars Kiepert hatte der Behördenleiter zum Ortstermin geladen. Mit dabei waren der stellvertretende Bürgermeister Reinhard Rübner (SPD) und Polizeihauptmeister Frank Peters von der örtlichen Polizeistation. „Dies ist ein Versuch, bevor große Investitionen betrieben werden“, erklärt Rübner. Vom Seniorenbeirat der Stadt zeigten sich Burkhard Ehlers und Heiner Gloyer zufrieden mit dem strahlend weißen Hinweis. „Jetzt ist endlich klar, das Rotsteinpflaster ist für Bürger gedacht und nicht für Autos“, freut sich Ehlers über die Behebung des „Dauerbrenners“. Bislang wurde die Bereich rücksichtslos als Abstellfläche für Pkw genutzt. Häufig genug mussten Fußgänger auf die kleinteilig grau gepflasterte Straße ausweichen. Eine hubbelige und nicht ungefährliche Angelegenheit, insbesondere für Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren. Ganz wichtig ist für Rebien zudem, dass im Notfall nun auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst freie Fahrt haben. „So kommen die großen Wagen der Feuerwehr problemlos hier durch.“ Peters verspricht, die Polizei werde eine Auge darauf haben, ob die Regeln in dem viel beparkten Straßenbereich eingehalten werden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite unterhalb des Elsner-Hauses ist das Parken weiterhin erlaubt. „Einen Platz werden wird dort für den Lieferverkehr des Grills frei halten“, sagt Rebien.

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