Gute Tat : Weihnachtspakete vom Bürgermeister

Bürgermeister Jürgen Kirsten (li) und Theo Scheit (re) waren beeindruckt von der Gastfreundschaft der Flüchtlingsfamilie.
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Bürgermeister Jürgen Kirsten (li) und Theo Scheit (re) waren beeindruckt von der Gastfreundschaft der Flüchtlingsfamilie.

Bürgermeister Jürgen Kirsten beschenkt sozial schwache in Kellinghusen

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25. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Weihnachten ist ein Fest der Freude und der Familie, bei dem man seine Lieben gerne mit liebevoll verpackten Geschenken verwöhnt. Allerdings nicht alle können sich die liebgewordene Tradition leisten. Das weiß auch Hohenlockstedts Bürgermeister Jürgen Kirsten. „Auch wir haben das Elend direkt vor der Haustür“, sagt Kirsten. Dank einer Spende der Sparkasse Westholstein hat er einigen sozial schwachen und kinderreichen Familien sowie bedürftigen Senioren helfen können. Gemeinsam mit Theodor Scheit, Vorsitzender des Jugend-, Sport- und Kulturausschusses, besuchte Kirsten drei Familien mit Kindern sowie vier Senioren, um ihnen jeweils einen prall gefüllten Warenkorb zu überreichen. Besonders dankbar zeigte sich eine neunköpfige Familie aus Afghanistan, die erst vor drei Jahren ein neues Zuhause in Hohenlockstedt fand. Die elf Jahre alte Fatima erzählt, dass sie mit ihren Eltern, Geschwistern und der Großmutter über zwei Monate auf der Flucht war. „Durch den Iran über Teheran, Griechenland und die Türkei kamen wir irgendwann hierher“, sagt das Mädchen in einem perfekten Deutsch, das sie innerhalb ihres kurzen Aufenthaltes schnell lernte. Ihren Eltern dagegen muss sie in ihrer Landessprache das übersetzten, was Bürgermeister Kirsten und Theo Scheit erzählen. „Wenn Sie noch irgendetwas benötigen, rufen Sie uns an“, bietet Scheit der Familie, zu denen auch die vor sieben Monate in Deutschland geborene Paula gehört, weitere Hilfe an. Als gastfreundlich erwies sich auch die 82 Jahre alte Ursula Tobien. „Treten Sie ein und nehmen Sie doch Platz.“ Nicht weniger überrascht war auch Ina Riedel. Auch bei ihr falle Weihnachten immer eher bescheiden aus, sagt die allein erziehende Mutter, die sich zur Zeit mit einem Ein-Euro-Job zufrieden geben muss. Mit dem Geschenk kann Ina Riedel gemeinsam mit ihren Kindern Clint Taylor (5) und Sarah Lydia (15) doch noch ein schönes Weihnachtsfest feiern.

„Wir hoffen, damit Menschen eine Weihnachtsfreude bereitet zu haben, die sie sonst nicht erleben könnten“, erklärt Bürgermeister Kirsten, ehe er noch weitere Familien in Hohenlockstedt besucht.

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