Adventsvergnügen : Weihnachtsmarkt wieder mit echter Eisbahn

Ziehen die Fäden für den Weihnachtsmarkt: Marktmeister Ralf Kröger und Stadtmanagerin Maren Hopmann.
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Ziehen die Fäden für den Weihnachtsmarkt: Marktmeister Ralf Kröger und Stadtmanagerin Maren Hopmann.

Eine zwar Kosten sparende, aber wenig attraktive Eisbahn mit Lauffläche aus Kunststoff, gab es in Heide vor einem Jahr. Der Weihnachtsmarkt 2013 wartet wieder mit echter Eisfläche auf.

shz.de von
22. November 2013, 05:00 Uhr

Kunsteis, auf dem das Rutschen eher eine Hoffnung ist, will in Heide niemand haben. Die Eisbahn war im vergangenen Jahr ein Flopp. In diesem Jahr ist alles wieder wie früher: Der Weihnachtsmarkt in der Dithmarscher Kreisstadt, der am Montag, 25. November, eröffnet wird, wartet wieder mit echtem Eis auf.

Die Technik wurde verbessert, die Banden erneuert und mit den Heider Stadtwerken ein großer Sponsor gefunden. 6000 Euro haben zudem die Weihnachtsmarktbeschicker aufgebracht, um die 600 Quadratmeter große Eisbahn zu unterstützen. „Ohne diese finanzielle Unterstützung hätte es nicht funktioniert“, so Bürgermeister Ulf Stecher. Eingespart wird bei den administrativen Aufgaben. Die gesamte Organisation inklusive der Vermietung der Schlittschuhe übernimmt die Stadtmarketing GmbH.

Die Weihnachtsmarkt-Beschicker geben sich große Mühe, um die Buden attraktiv zu gestalten. Und das hat einen guten Grund. „Der Weihnachtsmarkt ist die wichtigste Veranstaltung des Jahres“, erklärt Schausteller Hans-Jürgen Wulfes. Die Geschäfte auf anderen Märkten laufen nicht mehr gut. „Ohne den Weihnachtsmarkt wären wir schon Pleite.“

Dass Besucher Glühwein, Pfefferkuchen und Co. bis zum 30. Dezember genießen können, zahlt sich für die Beschicker aus. Gerade zwischen den Feiertagen bummeln viele Urlauber über den Weihnachtsmarkt. 35 Stände säumen vier Wochen lang die Innenstadt. Eine Kombination mit Eisbahn ist an der gesamten Westküste einmalig. Am Südermarkt ist ein „Märchenwald“ geplant.

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