Weihnachtskonvoi nach Osteuropa

Fahren mit: Sebastian Dederichs, Tobias Grossmann, Marco Geske und  Frank Endemann.  (von links). Foto: SH:Z
Fahren mit: Sebastian Dederichs, Tobias Grossmann, Marco Geske und Frank Endemann. (von links). Foto: SH:Z

Round Table sammelt für Kinder in Rumänien, Ukraine und Moldawien/ 40-Tonner bringt die Geschenke an ihren Bestimmungsort

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08. November 2012, 07:03 Uhr

Glückstadt | Das Weihnachtsfest naht - und damit sind beim Round Table Glückstadt die Vorbereitungen zum Weihnachtspäckchenkonvoi angelaufen. Unter dem Motto "Kinder helfen Kinder" ruft die Organisation wieder Bürger dazu auf, Weihnachtspäckchen zu packen: "Viele Kindergärten und Schulen unterstützen uns dabei, nutzen die Möglichkeit, ihren Kindern dabei auch Teilen und Helfen näher zu bringen, etwas von sich selbst zu geben", sagt Round-Table-Sprecher Oliver Mumm.

Die Päckchen sind bestimmt für Kinder in Rumänien, Ukraine und Moldawien. Sie werden dort verteilt, wo die Not groß ist: in Waisenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten. Auch bedürftige Familien in den drei Ländern erhalten Päckchen.

Wer ebenfalls helfen möchte, kann einen Schuhkarton festlich verpackt vorbereiten und diesen als Päckchen bis zum 21. November im Tourismusbüro abgeben, wo es die Mitglieder des Service-Clubs abholen. Weitere Sammelstelle ist die Firma Kühltrans Nord in Herzhorn, die auch 2012 wieder den Transport für den hiesigen Bereich übernimmt - kostenlos. Tobias Grossman, Inhaber des Logistikunternehmens, stellt nicht nur seinen 40-Tonner zur Verfügung, sondern fährt ebenso wie der befreundete Berufskraftfahrer Marco Geske selbst mit, weil beiden das Projekt sehr am Herzen liegt.

Auch der Round Table 156 Glückstadt ist erneut mit zwei Mitgliedern auf dem Konvoi vertreten. Frank Endemann und Sebastian Dederichs werden sich Anfang Dezember mit vielen anderen "Round Tablern" aus ganz Deutschland auf den Weg machen, um mehr als 65 000 Pakete mit einem aus mehreren Reisebussen, Kleintransportern und Lkw bestehenden Konvoi nach Rumänien, Ukraine und erstmals auch nach Moldawien zu bringen und die Päckchen selbst vor Ort direkt an die Kinder zu übergeben.

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