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Weihnachtsschmuck : Weihnachtsdeko: Das volle Programm

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Familien Voigt und Preuß in der Glückstädter Marienburger Straße sparen nicht an Girlanden und Lichterketten. Miniatur-Welt im Wintergarten

Für ihre außerordentliche Weihnachtsdekoration sind die Häuser der Familien Voigt und Preuß in der Marienburger Straße stadtbekannt. Der Fimmel für Schmuck und Beleuchtung liegt in der Familie: Schon Vater Horst Voigt, verstorben im Jahr 2007, schmückte aufwändig den Dachgiebel mit Lichterketten. Seine Kinder Bettina Preuß und Ingo Voigt setzen diese Gewohnheit fort: „In Glückstadt-Nord haben wir mit Abstand die meiste Weihnachtsdekoration“, sagt Bettina Preuß stolz. Aus dem Linienbus, der vor der Haustür vorbeifährt, würden sie jedes Jahr staunende Blicke ernten.

Sie ist gerade mit dem Feinschliff ihrer Dekoration beschäftigt: Ein kleiner Weihnachtsbaum mit roten Kugeln steht schon vor der Haustür, im Garten leuchtet ein Rentier mit Schlitten und eine Tannengirlande mit Lichterschlauch ziert den Vorbau. Jetzt fehlt nur noch die rote Schleife, um das Kunstwerk perfekt zu machen.

„Meine Frau hat für jede Jahreszeit ihre Dekoration“, sagt Ehemann Morten Preuß, der beim Aufbauen die groben Arbeiten übernimmt. Weihnachten sei natürlich etwas ganz Besonderes. Der Justizbeamte nimmt sich dann eigens einen Tag von seiner Arbeit frei, um Girlanden, Lichterketten und Co anzubringen und nicht zuletzt für die richtige Verkabelung zu sorgen.

Viel Zeit geht auch für das Reparieren der Lichterketten drauf. Denn immer ist ein Birnchen dabei, das nicht brennen möchte. Der technisch begabte Bruder von Bettina Preuß, Ingo Voigt, hilft gerne.

Er wohnt im Nachbarhaus und spart ebenfalls nicht an Weihnachtsdekoration. In der Hauseinfahrt und an der Fassade bringt er ebenfalls allerlei Leuchtmittel an. Der Höhepunkt der Schaffenskunst ist jedoch im Inneren der Wohnung zu finden, wo seine Frau Susanne Voigt die Oberhand hat: Ihr ganzer Stolz ist ein Weihnachtsdorf mit Miniaturhäusern und Figuren, das auf einem etwa vier Meter breitem Tisch aufgebaut ist.

Zwischen verschneiten Tannenbäumen, finden sich Schlittschuhläufer auf einer Eisbahn, eine Blaskapelle, ein Chor vor einer festlich erleuchteten Kirche – und über allem schwebt der Weihnachtsmann in einem Schlitten mit Rentieren. Susanne Voigt muss nur einen Schalter umlegen, und schon setzt sich das ganze Dorf in Bewegung und aus Lautsprechern erklingt weihnachtliche Musik.

Zum zweiten Mal hat sie das Modell in dieser Größe aufgebaut, nachdem sie vor einigen Jahren bei einem Weihnachtsmarktbesuch Gefallen an den kleinen Figuren fand. Mittlerweile bastelt sie das ganze Jahr über an den Miniaturen, die teilweise in mühevoller Kleinarbeit noch zusammengeklebt werden müssen. „Das ist mein Ausgleich zur Arbeit“, sagt die Verkäuferin.

Ehemann Ingo Voigt hebt die Tischdecke hoch und gibt den Blick frei auf das Kabel-Wirrwarr unter dem Tisch. „Der Aufbau kostet viele Nerven“, sagt er. Auf die Stromrechnung habe das Weihnachtsdorf, das nun bis Februar jeden Abend eingeschaltet wird, nicht so große Auswirkungen. „Und wenn schon“, sagt Ingo Voigt gelassen. Ebenso wie seine Schwester lasse er sich bei der Weihnachtsdekoration „nicht lumpen“.

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