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Weihnachtsbasar ermöglicht dicke Spende an Hospizverein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 24.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Es waren die 17 Jahre alten Schülerinnen Laurina Ludewig, Danna Plotzitza, Pia Schmidt, Levke Fetter und Nanischa Einfeldt, die beim Weihnachtsbasar des Brunsbütteler Gymnasiums eine gute Idee in die Tat umsetzten: Eine Aktion zugunsten des Hospizvereins Dithmarschen, der sich vor allem um sterbenskranke Kinder kümmert. Die Fachschaft Religion, die Präventions-AG und der Förderverein konnten jetzt die Hälfte des Basarerlöses von rund 6500 Euro, also 3250 Euro, an den Hospizverein übergeben.

Mit der Spende wird die Arbeit des Hospizvereins unterstützt, der zunächst noch als ambulante Einrichtung schwer an Krebs erkrankte Kinder beim Sterben begleitet und dabei auch betroffene Geschwisterkinder und Eltern mit einbezieht. Ziel des Vereins, so versicherte Johanna Gerbert, sei es, ein eigenes Heim als Begegnungsstätte für diese Familien zu bieten. „Der Bedarf ist da“, bestätigte Monika Kubartz. Der Hospizverein freue sich deshalb über jede Spende, denn die gesamte Arbeit sei nur durch Spenden möglich.

Als Leiterin des Gymnasium-Fördervereins begrüßte Jutta Giltzau die Idee einer Trauergruppe für Kinder und nannte sie „sehr gut“. Jede Hilfestellung seelsorgerischer Begleitung sei wichtig. Auch Frank Goede von der Fachschaft Religion war zufrieden, dass der Erlös aus dem Weihnachtsbasar direkt Kindern und Jugendlichen zugute komme.

Die Schülerinnen hatten sich im Unterricht mit der Hospizarbeit beschäftigt und erkannt, dass diese für die Betroffenen eine große Hilfe ist. Sie hatten deshalb das Thema ihren Mitschülern in allen Klassen vermittelt und dabei eine große Bereitschaft gefunden, sich für diesen Zweck auf dem Weihnachtsbasar zu engagieren. Und das erbrachte den Riesenerfolg, denn der Erlös des Vorjahres war mit jetzt 6500 Euro fast verdoppelt worden.

Die andere Hälfte fließt in den Sozialfonds des Gymnasiums, aus dem sozial schwachen Familien die Teilnahme ihrer Kinder an Klassenfahrten und Schulveranstaltungen finanziell erleichtert wird.

Über den Erlös des Weihnachtsbasars äußerte sich Oberstudiendirektor Hans Walter Thee (Foto) begeistert. „Die Zählgruppe kam aus dem Staunen nicht heraus“, beschrieb er die Situation am Abrechnungsabend. Zu dem guten Ergebnis hatten die Schüler beigetragen, die zum Teil mit ihren Eltern für den Basar gebastelt hatten, während der Veranstaltung mit Sammelbüchsen alle Besucher um Geldspenden baten und beim Ponyreiten auf dem Schulhof „unendliche Runden drehten“, um den sicheren Halt der jüngsten Pferdenarren zu gewährleisten. Petra Köster hob schließlich eine Luftballonaktion als weiteren Erfolg hervor. Mehrere hundert Luftballons waren mit Helium gefüllt worden und hatten viele daran befestigte Wunschzettel hoch in den Abendhimmel steigen lassen.

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