Feuerwehr : Wehren verstärken Zusammenarbeit

Wehrführer Karl-Ernst Kruse-Soenke (von links) mit den ausgezeichneten und gewählten Kameraden Sören Pekruhl, Jürgen Eggert Lüders, Stefan Labuj und Hans Heinrich Kluczynski.
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Wehrführer Karl-Ernst Kruse-Soenke (von links) mit den ausgezeichneten und gewählten Kameraden Sören Pekruhl, Jürgen Eggert Lüders, Stefan Labuj und Hans Heinrich Kluczynski.

Freiwillige Feuerwehr Langenhals wird künftig gemeinsam mit den Kameraden aus dem Herzhorner Ortsteil Gehlensiel ausrücken

shz.de von
30. Januar 2015, 05:00 Uhr

Die Freiwillige Feuerwehr Langenhals wird künftig noch enger mit den Kameraden aus Gehlensiel zusammenarbeiten. Dies verdeutlichte Wehrführer Karl-Ernst Kruse-Soenke während der Jahresversammlung im „Fährhaus Kollmar“. „Gerade am Tag haben beide Wehren Probleme, bei Alarmierung genügend Personal aufzubieten. Deswegen haben wir beschlossen, zukünftig gemeinsam auszurücken“, sagte Kruse-Soenke. Aus diesem Grund sollen auch vermehrt gemeinsame Übungen abgehalten werden. Das werde die Schlagkraft des ersten Angriffs erheblich verbessern, so der Langenhalser Wehrführer.

Sein Bericht über das abgelaufene Jahr enthielt kaum ernste Einsätze. Einmal wurde die Wehr zur Löschhilfe gerufen, einmal gab es auch einen blinden Alarm. Und schließlich musste eine Ölspur beseitigt werden. Kruse-Soenke freute sich, dass die letzten starken Stürme für den Bereich seiner Wehr keine Schäden gebracht hatten.

„Ein Grund hierfür ist wohl auch die Tatsache, dass die Gemeinde darauf achtet, dass totes Holz immer schnell beseitigt wird“, sagte er. Einige Sorgen hat der Wehr die neue Tragkraftspritze gemacht, die teilweise ausfiel. „Ich hoffe, dass jetzt die Kinderkrankheiten überwunden sind und die TS ihren Dienst ordnungsgemäß verrichtet“, so Kruse-Soenke.


Dank für den ehrenamtlichen Einsatz


Ein Ärgernis für den Langenhalser Wehrführer ist die Neuaufforstung des Bielenberger Wäldchens. „Nachdem das Totholz entfernt und der Bestand auch gerodet wurde, hat man hier Schwarzpappeln neu gepflanzt. Von denen kann in einigen Jahren wieder Gefahr für die Deichsicherheit ausgehen. Das ist meiner Ansicht nach verantwortungslos. Ich hoffe, dass ich mit meinen Befürchtungen falsch liege“, sagte Karl-Ernst Kruse-Soenke.

Der Wehrführer sprach seinen 25 aktiven Kameradinnen und Kameraden Dank für den ehrenamtlichen Einsatz aus und bedankte sich ebenfalls bei der Gemeindevertretung und den Nachbarwehren für die gute Zusammenarbeit. Diese zeige sich auch in der Vorbereitung für die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 125-jährige Bestehen der Wehr. Gemeinsam mit den Kameraden der Wehr aus Kollmar-Bielenberg und Neuendorf soll dieses Fest vom 5. bis 7. Juni groß gefeiert werden. Ebenfalls dabei ist der TSV Kollmar, der sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Kollmars stellvertretender Bürgermeister Ernst-Hermann Greve, der wie Vertreter der Nachbarwehren, stellvertretender Amtswehrführer Jens Steenbock und Rainer Schmidt vom Kreisfeuerwehrverband anwesend waren, hob den Dank der Gemeinde an die ehrenamtlichen Helfer hervor. „Wir werden auch weiterhin ausreichend finanzielle Mittel für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute und ihren Schutz zur Verfügung stellen“, so seine Aussage.

Die anstehenden Wahlen gingen problemlos über die Bühne. Als Funkwart wurde Sören Pekruhl wiedergewählt, neuer Atemschutzgerätewart wurde Stefan Labuj und neuer Kassenprüfer Christoph Lühmann.

Ehrungen: Das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Jürgen Eggert Lüders. Mit Silber wurde Hans Heinrich Kluczynski für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr ausgezeichnet. Zehn Jahre dabei ist Sören Pekruhl.

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