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Norddeutsche Rundschau

15. Dezember 2017 | 00:28 Uhr

Bildung : Weg frei für Medienklasse

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Stadt Brunsbüttel als Schulträger hat den Computerraum des Gymnasiums modernisiert. Nächstes Jahr soll eine Medienklasse gebildet werden.

Im Sommer des kommenden Jahres soll sie kommen, die Medienklasse für Siebtklässler des Brunsbütteler Gymnasiums, die ein überdurchschnittliches Interesse und Können im Umgang mit modernen Medien mitbringen.

Der Grundstein für die Einführung einer solchen Klasse wurde schon jetzt gesetzt. Neben der Anschaffung 20 neuer Netzwerkcomputer nutzte die Stadt als Schulträger die unterrichtsfreie Zeit der Sommerferien, um zusätzlich zum bestehenden PC-Raum unter anderen einen zweiten Medienraum herzurichten.

Neben einem frischen Anstrich und neuen Fußbodenbelag wurde das Klassenzimmer mit 20 Arbeitsplätzen ausgestattet. Dabei verfügt jeder über eigene Stromanschlüsse und eine LAN-Verbindung. Um Kosten zu sparen und das vorhandene Mobiliar weiter nutzen zu können, wurden die Tische von den Mitarbeitern des Bauhofes den Anforderungen entsprechend umgebaut.

„Anders als im PC-Raum nutzen wie hier so genannte Client-Computer, die jeweils direkt mit der IT-Abteilung des Rathauses verbunden sind“, zeigt sich Lehrer Jens Steinfeld von der Neuanschaffung der Stadt begeistert. Der Einsatz der Netzwerkrechner hat den Vorteil, dass die Geräte unmittelbar vom Rathaus aus gewartet werden können. Bei auftretenden Problemen, der Installation neuer Programme oder dem Aufspielen neuer Treiber braucht somit kein Techniker mehr in die Schule kommen, sondern kann diese Aufgaben in den meisten Fällen unmittelbar von seinem Arbeitsplatz im Rathaus erledigen. Ferner ermöglichen sie auch den Lehrern einen Zugriff auf die einzelnen Computer. „Ich kann künftig von meinem Rechner aus sehen, was der jeweilige Schüler gerade auf seinem Bildschirm bearbeitet“, so Steinfeld. Somit erhält der Lehrer nicht nur mehr Kontrolle über die Aktivitäten seiner Schülern, sondern kann individuelle Hilfestellung leisten. „Ich freue mich schon darauf hier zu unterrichten“, sagte Steinfeld gestern bei der Präsentation des Projekts.

Glücklich zeigte sich Schulleiter Hans-Walter Thee jedoch nicht nur über die Einrichtung und Ausstattung des Medienraums. Drei weitere Klassenräume sind während der Ferien saniert worden. Die alten Filzteppiche wurden gegen Linoleum Beläge getauscht, Wände mit frischer Farbe versehen und Korkpinnwände erneuert. „Wir hoffen natürlich dass es mit der Sanierung auch in den nächsten Jahren so weitergeht“, so der Schulleiter.

Schulträger des Gymnasiums ist die Stadt. Bürgermeister Stefan Mohrdieck sagt: „Es ist immer ein Spagat zwischen Geld ausgeben und Sparprogramm.“ Andererseits seien solche Maßnahmen wichtig für zeitgemäßen Unterricht. Daher stehe die Investition in Räume und Technik für ihn völlig außer Frage.

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