Volkshochschule : Wechsel in der Geschäftsführung

Wechsel: Gabriele Rutkowski, Axel Pietsch, Anja von Possel-Bohnsack und Stephanie Motzkus.
1 von 2
Wechsel: Gabriele Rutkowski, Axel Pietsch, Anja von Possel-Bohnsack und Stephanie Motzkus.

Anja von Possel-Bohnsack jetzt neben Gabriele Rutkowski zuständig für die VHS-Kellinghusen.

shz.de von
09. Mai 2015, 08:00 Uhr

Anja von Possel-Bohnsack ist das neue Gesicht im Management der Volkshochschule (VHS). An der Seite von Gabriele Rutkowski ist sie zukünftig Ansprechpartnerin in allen VHS-Belangen. Zur Einführung kam auch Bürgermeister Axel Pietsch (BFK) mit Blumen vorbei. Nicht in jeder Position würden Mitarbeiter öffentlich willkommen geheißen. „Im Falle der VHS sind wir der Kundschaft dies jedoch schuldig“, sagte Pietsch mit Blick auf eine beeindruckende Zahl: Insgesamt 4365 Personen aller Altersgruppen besuchten die städtische Einrichtung im vergangenen Jahr. Einigen von ihnen ist von Possel-Bohnsack, die aus der Verwaltung von der Info-Kellinghusen ins VHS-Büro wechselt, schon als ehrenamtliche Begleiterin der VHS-Theaterfahrten bekannt. Sie nimmt den Posten von Stephanie Motzkus ein, die nach 15,5 Jahren Abschied nahm. Zu Ende geht damit die Ära eines eingespielten VHS-Duos: In den Jahren der Zusammenarbeit war es Motzkus und Rutkowski gelungen, die Volksbildungs-Einrichtung auf Erfolgskurs zu bringen und zu halten. 22 Einzelveranstaltungen, 222 Erwachsenenkurse – soviel wie nie zuvor – 21 Jugendkurse und 13 Studienfahrten füllten den VHS-Plan 2014. Renner im Angebot waren der breit aufgestellte Gesundheitsbereich sowie die Kulturofferten. Den Hauptanteil der Kundschaft bildete die mittlere und ältere Generation. Um auch für die jüngeren Altersgruppen attraktiv zu bleiben, sei die VHS „schon vor Jahren“, auf den Zug der Wochenend- Workshops aufgesprungen, erklärte Motzkus.

Positives vermeldete sie außerdem aus der Jugend-VHS. In diesem Bereich habe sich nach einem „Durchhänger“ die Zusammenarbeit mit dem Schwimmbad bewährt. Als I-Tüpfelchen der ihrer Bilanz servierte sie den Stadtpolitiker schließlich noch eine Kostendeckungsquote von 89,42 Prozent.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen