Wasserschutzpolizei : Wasserschutzpolizei: Dienststelle wird zugemacht

Von diesen beiden Schildern wird bald nur noch eines bleiben.
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Von diesen beiden Schildern wird bald nur noch eines bleiben.

Station wird nach Brunsbüttel verlegt

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10. Juli 2015, 08:00 Uhr

Seit gestern ist definitiv klar: Die Dienststelle der Wasserschutzpolizei in Glückstadt wird geschlossen. „Wann, das hängt vom Personalkonzept ab“, erklärt Silke Tobies, Pressesprecherin des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein. Das Konzept umzusetzen, das werde einige Zeit dauern.

In Glückstadt sind vier Beamte betroffen. Wobei Henning Hasch, Leiter der Wasserschutzpolizei Glückstadt, bereits seit einigen Monaten in Brunsbüttel auf dem Revier arbeitet. Vor Ort sind zurzeit noch sein Stellvertreter Roland Specovius sowie Jörn Niemann und Bernd Kleemann. Unklar ist, wohin sie versetzt werden.

Künftig ist das Revier Brunsbüttel für Glückstadt zuständig. Nach der Mitteilung des Landespolizeiamtes wird es künftig nur noch die „drei personalstarken Reviere in Brunsbüttel (67 Beamte), Kiel (65 Beamte) und Lübeck-Travemünde (49 Beamte) geben“. Wasserschutzpolizeistationen gibt es in Folge nur noch in Husum, Flensburg, Kappeln, Puttgarden und auf Helgoland. „Die Wasserschutzpolizei bleibt an Standorten präsent, an denen die Mehrheit ihrer Aufgaben anfällt“, heißt in einer Pressemitteilung der Landespolizei.

Die vier Glückstädter Beamten sind nicht alleine betroffen. Insgesamt 60 Stellen wird die Wasserschutzpolizei im Land künftig weniger haben – bis gestern waren es insgesamt 266. Angeboten wird den Beamten in der Regel, zur Polizei oder Kriminalpolizei zu wechseln. Wer wohin geht, wird im Rahmen des Personalkonzeptes geklärt.

Die Dienststelle der Glückstädter Wasserschutzpolizei befindet sich heute in der Königstraße im Haus der Polizeistation. Geplant ist, dass die dann leer stehenden Räume vermutlich von der Polizei genutzt werden.

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