Wasserschutz in neuen Räumen

Polizeioberkommissar Sven Kittner erläutert Minister Stefan Studt (hier mit Revierleiter Burkhard Klär) ein Verkehrsüberwachungsprogramm für Schiffe.
Polizeioberkommissar Sven Kittner erläutert Minister Stefan Studt (hier mit Revierleiter Burkhard Klär) ein Verkehrsüberwachungsprogramm für Schiffe.

Landes-Innenminister Stefan Studt weihte Dienstgebäude im ehemaligen Aldi-Markt an der Koogstraße ein

shz.de von
05. Mai 2015, 12:56 Uhr

In einem feierlichen Rahmen mit geladenen Gästen wurde gestern Vormittag offiziell das neue Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel eröffnet. Der für polizeiliche Zwecke umgebaute, rund 677 Quadratmeter große ehemalige Aldi-Markt an der Koogstraße bietet den 42 Beamten künftig ein neues Domizil. Damit sind erstmals alle Fachdienste der Brunsbütteler Wasserschutzpolizei unter einem Dach vereint.

Dem Land als neuen Mieter wurden die bezugsfertigen Diensträume bereits am ersten April vom Wohnungsunternehmen Semmelhaack aus Kollmar zur Verfügung gestellt. Nachdem die Polizeibeamten die neue Dienststelle eingerichtet haben und sämtliche für den Dienst notwendigen, technischen Gerätschaften betriebsbereit sind, erfolgte nun die feierliche Eröffnung. Dies nutzte der Leiter der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein, Dirk Petersen, darüber hinaus, um mit Burkhard Klär den neuen Leiter des Brunsbütteler Wasserschutzpolizeireviers öffentlich vorzustellen. Der Erste Polizeihauptkommissar tritt damit die Nachfolge von Dirk Benzmann an, der seit dem ersten April die Leitung des Polizeireviers in Husum übernommen hat. Den Posten des stellvertretenden Revierleiters bekleidet Bernd Noske.

Lobende Worte für die neuen, modernen Diensträume fand Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt. Die Dienststelle in Brunsbüttel nehme eine zentrale Rolle für die Sicherheit des Schiffsverkehrs ein. „Die Beamten werden den Bootspräsenzdienst, die Schiffs- und Gefahrgutkontrollen beispielsweise auf dem Nord-Ostsee-Kanal, in Schleusen und Häfen sowie alle weiteren schifffahrtspolizeilichen Aufgaben weiterhin ohne Abstriche wahrnehmen“, sagte Studt mit dem Blick auf die Organisationsreform, die eine geplante Schließung von neun Revieren und Stationen der Wasserschutzpolizei im Land vorsieht. Die Wasserschutzpolizei sorge auch in Zukunft dort für die maritime Sicherheit, wo es aus praktischen, rechtlichen und seemännischen Gründen am wirkungsvollsten möglich sei, dies sei in Brunsbüttel der Fall. „Der Sachverstand der Beamten und die staatliche Aufsicht sind insbesondere dort gefordert, wo für die Menschen, die Schifffahrt und die Umwelt die größten Gefahren drohen“, sagte Studt. Die Wasserschutzpolizei werde diesen berechtigten Erwartungen der Bürger und der maritimen Wirtschaft gerecht.

Mit der neuen Polizeidienststelle ist die Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel nach Überzeugung von Studt für die Zukunft gut aufgestellt. Das gelte auch für den Bootspark der Wasserschutzpolizei. Der zähle zu den modernsten der Wasserschutzpolizei in Deutschland.

Der Umzug war notwendig geworden, da das bisherige Dienstgebäude an den Schleusen den vom Wasser- und Schifffahrtsamt geplanten Küstenschutzmaßnahmen im Wege ist.

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