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Norddeutsche Rundschau

23. Oktober 2017 | 06:54 Uhr

Ratsversammlung : Wasserpreis steigt an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der monatliche Grundpreis in Kellinghusen beträgt künftig 2,20 Euro. Der Kubikmeterpreis bleibt mit zwei Euro stabil.

von
erstellt am 14.Dez.2013 | 17:00 Uhr

Die Ratsversammlung unter dem Weihnachtsbaum war flott abgewickelt. Nach einer knappen Stunde hatten die Mitglieder des höchsten städtischen Entscheidungsgremiums den öffentliche Teil beendet. Der zügige Verlauf gelang wegen der guten Vorarbeit in den Fachgremien und aufgrund der Absetzung einiger Tagesordnungspunkte – wie zum Beispiel die Änderung der Hauptsatzung.

Trotz harmonischer vorweihnachtlicher Stimmung hatte der Rat aber keine milden Gaben zu verteilen. Im Gegenteil, die Stadt wird ihren Bürgern über den Wasserpreis zukünftig tiefer in die Tasche greifen. Der monatliche Grundpreis im Bereich der Wasserversorgung klettert im kommenden Jahr um 20 Cent auf 2,20 Euro. Der Kubikmeter-Basispreis bleibt bei 1,25 Euro.

Notwendig wird dies, weil die Störstädter sparsam mit dem nassen Gut umgehen. „Seit 2006 nimmt die verkaufte Wassermenge kontinuierlich ab“, stellt die Verwaltung fest. Hinzu kommen höhere Aufwendungen durch gestiegene Energiekosten (Erhöhung EEG-Umlage) sowie steigende Ansätze für Abschreibungen und Zinsen aufgrund geplanter Investitionen. Einstimmig folgte deshalb die Ratsversammlung der Empfehlung, den Grundpreises anzuheben. Bürgermeister Axel Pietsch (BFK) unterstreicht: „Die Kostenerhöhung für einen normalen Haushalt beläuft sich auf etwa 50 Cent monatlich.“ Ebenfalls einstimmig erfolgte die Abstimmung über den Jahresabschluss des Wasserwerks plus Verwendung des Mindestgewinns in Höhe von rund 49 800 Euro. Wegen „der weiterhin angespannten finanziellen Lage“ wird der Betrag dem städtischen Haushalt zufließen.

Auf einen Griff ins Portemonnaie dürfen sich auch die Anlieger der Bahnhofspromenade vorbereiten. Sie sollen für den Ausbau der Straße zur Kasse gebeten werden. Da sich die Promenade zwischen Hauptstraße und Straße an der Stör jedoch nicht im Bereich eines B-Plans befand, musste die Ratsversammlung zunächst einen „Bebauungsplan ersetzenden Beschluss“ fassen. Mit dem einstimmigen Votum war die Rechtsgrundlage für die Erhebung von Erschließungsbeiträgen geschaffen und der Weg frei für eine weiteren, ebenfalls einmütig gefassten Beschluss zur Kostenbeteiligung der Anlieger. Entsprechende Bescheide wird die Verwaltung nach der Abrechnung versenden.

In seinem Bericht kündigte Axel Pietsch zudem ordentlich Bewegung für die nächsten Monate an: Da die Gelder für die geplante Hafensanierung bewilligt wurden, soll mit den Arbeiten gleich im neuen Jahr gestartet werden. Mittel stehen auch für neue LED-Lampen – und somit für eine zügige Umstellung der größten Energiefresser bereit.

Weiter geht es überdies bei der Feuerwehr. Im Bereich der energetischen Erneuerung ist die Submission erfolgt, die Angebote werden derzeit vom Amt geprüft. Ende Januar soll es mit dem Um- und Ausbau voran gehen. Grünes Licht signalisierte Pietsch zudem für die Ausbaumaßnahme Otto-Ralfs-Straße. Voraussichtlich in den Sommerferien 2014 – nach einer Bürgerinformation über Bauvarianten – rücken dort die Firmen an.

Ein schnelleres Netz verspricht der VDSL-Ausbau der Telekom. Im April 2014werden 14 Verteilerkästen im Stadtgebiet umgerüstet. Fest eingeplant ist die Sanierung der Gehwege in der Schulstraße. „Wenn es geht, soll diese Maßnahme sogar noch in diesem Jahr angepackt werden“, so Pietsch.

 

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