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Norddeutsche Rundschau

22. November 2017 | 12:16 Uhr

Wasser im kühlen Wein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Witterung sorgt für geringeren Besuch beim Start der Itzehoer Woche – dennoch Party bis in die Nacht

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2015 | 05:00 Uhr

Regen, Wind, kühle Temperaturen – sie sorgten dafür, dass das Weinfest am Sonnabend weniger Besucher als in den Vorjahren anlockte. Trotzdem feierten Tausende in der Innenstadt zur Eröffnung der Itzehoer Woche eine Party bis in die Nacht hinein.

Bei der Eröffnung am Historischen Rathaus kaperte Bürgervorsteher Heinz Köhnke das Motto des Eurovision Song Contests: „We are one – wir sind eins: Das gilt besonders für das Weinfest und für Sie alle in Itzehoe!“ Der Vorsitzende des Vereins Wir für Itzehoe, Helmut Seifert, rief zu norddeutschen Tugenden auf: „Trotzen Sie den Temperaturen und dem Wetter und sagen ‚Ja‘ zu unserem Wein!“

Einen eigenen Stand in der Breiten Straße mit Wein und Musik hatten erstmals die Blasorchester Wewelsfleth und Itzehoe, der Itzehoer Jugend-Spielmannszug und der Musikzug Oldendorf. Dass nun auch dieser Bereich eine Weinfest-Ecke hatte, gefiel zum Beispiel Besucherin Gaby aus Heiligenstedten: „Damit ist die Lücke geschlossen, und das ist sehr schön.“

Das Angebot am Stand beschrieb Martina Kaminski, eine der Mitstreiterinnen, mit „Da ist für jeden etwas dabei“ – es hätte das Motto des Festes sein können. Einige Meter weiter gab es bei Tony Tornado Schlager zum Getränk, auf dem Berliner Platz erklangen wieder Oldies, während die Handball-Altherrenmannschaft des TSV Kremperheide die Gäste mit Wein versorgte. „Mit dem Erlös wollen wir unsere Abschlussfahrt finanzieren“, sagte Trainer Frank Mogge.

Die Unterhaltung auf dem Innenhof des Rathauses lieferten Tanzschule Kathrin Giesen und DJ Heiko Arp, während die größten Menschenmassen wie gewohnt auf dem Wochenmarktplatz feierten zur Musik von „So What?!“ und „Tin Lizzy“ sowie den Samba-Rhythmen der Trommler-Gruppe „Die Blechbüxen“.

Im „Weingärtchen“ des Vereins Wir für Itzehoe mit Sitzgelegenheiten und Tischbedienung waren die Auswirkungen des Wetters zu spüren. „Es waren nicht die Menschenmassen, die uns in den vergangenen Jahren überrannt haben“, sagte Helmut Seifert. Doch das war nur ein kleiner Wermutstropfen im Wein, fand Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula. „Wir hatten zuvor immer Glück mit dem Wetter. Da musste es uns einmal erwischen. Trotzdem hat alles gut geklappt und ermuntert uns für das nächste Mal.“

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