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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 11:32 Uhr

Vereine : Warmer Geldregen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mehr als 220 Vereine und Verbände kommen in den Genuss einer finanziellen Zuwendungen aus der Stiftung der Sparkasse Westholstein.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2014 | 12:22 Uhr

Mehr als 220 Vereine und Institutionen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Westholstein konnten sich freuen: Die Stiftung des Geldinstituts schüttete auch in diesem Jahr wieder rund 150 000 Euro aus. „Damit möchten wir uns bei Ihnen - stellvertretend für alle in diesem Jahr von uns unterstützten Vereine und Institutionen- bedanken“, begann Rudolf Kochan als Vorstandsmitglied der Sparkasse Westholstein seine Rede anlässlich der Ertragsausschüttung, die mit der symbolischen Übergabe einer Anzahl von Spenden an die 20 anwesenden Vertreter der begünstigten Vereine stattfand.

„Heute stehen Sie einmal im Mittelpunkt, weil Sie als Ehrenamtler mit ihrem tatkräftigen Einsatz und ihrem Engagement dafür sorgen, dass den Bürgern in der Region ein attraktives und abwechslungsreiches Freizeitangebot zur Verfügung steht“.

Gleichzeitig wusste Kochan von den immer knapper werdenden Mittel der Kommunen. „Deswegen müssen wir hier in die Bresche springen“, betonte Kochan weiter und informierte die Anwesenden weiter über die langjährige Fördertätigkeit der Sparkasse Westholstein und der Sparkassen in Land und Bund.

Nicht unerwähnt ließ er dabei, dass die Sparkasse mit der Spendenübergabe die kundennahe Tätigkeit vor Ort unterstreiche. Zudem erinnerte Kochan daran, dass die Sparkasse insgesamt sieben Stiftungen, von der jede jährlich die Erträge nach Stiftungszweck ausschütte, habe. Hinzu kommen weitere Förderleistungen durch Sponsoring, Mitgliedsbeiträge, Spenden und den so genannten Zweckertrag aus dem PS-Sparen. „Insgesamt fließen alljährlich mehr als 600 000 Euro zum Wohle der Menschen im Geschäftsgebiet.

Einen Teil der Summe erhielt auch das der Förderverein der evangelisch-lutherischen Kindertagesstätte Hohenlockstedt, der das Geld in die Anschaffung von Spielfahrzeugen investieren wolle. „Außerdem planen wir im Außenbereich eine kleine Rennbahn“, erklärte Carsten Fürst. Beim Jugendmusikzug der Feuerwehr Krempeherheide stand die Instrumentenpflege und die Anschaffung neuer Instrumente ganz oben auf der Wunschliste. Der seit 25 Jahren bestehende Neuenkirchener Bootsclub freute sich über die Spende, mit der neue Segel für die Boote angeschafft werden sollen.

Die Freiwillige Feuerwehr Weswelsfleth wolle das Geld in die Kameradschaftspflege und Förderung der Jugendarbeit einsetzen. „Unsere Senioren wünschen sich neue Gymnastikmatten und die Kinder Fahrzeuge“, erklärte Ruth Schwormstede vom TSV Kollmar ihre künftigen Ausgaben während Ferdinand Früchtenicht vom TSV Neuendorf das Geld in den allgemeinen Haushalt mit einfließen lassen wolle. In ein neues Schulpony möchte die Reit- und Fahrschule für Kellinghusen und Umgebung die Spende investieren, teilte Dennis Kahnau mit, während Johanna Bentzin von den Pfadfindern Kiebitzreihe die Spende für die Anschaffung von Zelten und Ausrüstung nutzen wolle.

Des weiteren freuten sich das Altenpflegeheim Horst, die DRK Ortsvereine Dägeling und Wilster-Land, der Förderverein „Hand in Hand“ der Horster Grundschule, der Förderverein „Wilsterau und Schleuse“, die Feuerwehr Heiligenstedten-Bekmünde, der Landfrauenverein Hohenlockstedt und Umgebung, der Oelixdorfer Musikzug, der Reit- und Fahrverein Wilster und Umgebung, die Stadtkapelle Krempe, der TSV Gut-Heil Wrist und der Verein zur Förderung und Erhalt der historischen Kronsnester Fähre über eine Spende.

Die Spendenübergabe wurde auch in diesem Jahr von den Vereinsvertretern wieder fleißig genutzt, um direkte Kontakte miteinander zu knüpfen und sich über ihre Projekte auszutauschen. Auf diese Weise nahmen die Gäste nicht nur ihre Spenden mit in ihre Organisationen zurück, sondern profitierten gleichzeitig auch von den Ideen und Erfahrungen der anderen Teilnehmer. „Diesen gegenseitigen Austausch zum Wohle unserer Region zu fördern, sehen wir als regionaler Partner als eine Verantwortung“, unterstrich Sparkassen-Vertriebsdirektor Wilfried Höer abschließend.

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