Waldorfschule wird Ethik-Zentrum

Hans Stellmacher überreichte an Karin Linder von der Waldorfschule die Ernennungsurkunde zum „Albert-Schweitzer-Zentrum“.
Hans Stellmacher überreichte an Karin Linder von der Waldorfschule die Ernennungsurkunde zum „Albert-Schweitzer-Zentrum“.

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23. August 2018, 13:28 Uhr

Die Waldorfschule am Kählerhof darf sich künftig „Norddeutsches Albert-Schweitzer-Zentrum“ nennen. Hans Stellmacher überreichte als Initiator der Fördergemeinschaft „Weimarer Kultur der Klassik und der Ethik“ der Waldorfschule als fünfter Schule die Ernennungsurkunde. Damit wurde die Einrichtung zu einer Begegnungsstätte für Schüler und Lehrer, um das geistige Werk Schweitzers durch Materialien wie Bücher oder CD lebendig zu halten, die Stellmacher ebenfalls an die Schule übergab.

Das Deutsche Ethikzentrum in Itzehoe umfasst mittlerweile 20 Ethikzentren, Bildungseinrichtungen und Gedenkstätten, so Stellmacher. „Ethik und Menschlichkeit sind gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je“, erinnerte der 72-Jährige und richtete seinen Dank an einen wachsenden Kreis von Förderern und Unterstützern. Vertreten waren diese in der Waldorfschule durch Marc-Oliver Gründel von der Provinzial Versicherung und Lars Lohmann von der Sparkasse Westholstein.

Ganz besonders wies Stellmacher darauf hin, dass von allen Einrichtungen aus die ethische Lehre des Friedensnobelpreisträgers Schweitzer verbreitet sowie das Andenken an die großen Schriftsteller Goethe und Schiller bewahrt werden solle. Auch im kommenden Jahr will Stellmacher Organisation und Beschaffung von Material für zehn weitere Bildungseinrichtungen übernehmen.

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