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Neuer Kleidercontainer : Wäschespenden rund um die Uhr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der erste Wäscheleinenflohmarkt – ein Erfolg. Hoelp weiht ersten Textilcontainer in Brunsbüttel ein.

Der erste Wäscheleinenflohmarkt der hoelp GmbH in der Bahnhofstraße auf der Brunsbütteler Südseite stimmte die Veranstalter durchaus zufrieden. Auch wenn immer wieder einsetzender Regen dafür sorgte, dass die Second-Hand-Börse für Textilien nicht ganz so umgesetzt werden konnte wie anfänglich geplant – und auch die Besucherzahlen etwas hinter ihren Möglichkeiten zurückblieben, „ist eine weitere Veranstaltung dieser Art, an einem der hoelp-Standorte im Kreis im kommenden Jahr durchaus vorstellbar“, so Cheforganisatorin Annja Lindlar.

„Für uns war es eine prima Möglichkeit überhaupt einmal zu sehen, auf was wir bei der Ausrichtung eines solchen Flohmarktes zu achten haben und wie viel Arbeit hinter der Veranstaltung steckt“, so die Sozialtherapeutin. So mussten eben nicht nur lange Wäscheleinen vorgehalten werden, sondern ausreichend Befestigungsmöglichkeiten aber vor allem Wäscheklammern und Manpower.

Zahlreiche Kleidungsstücke wechselten während der sechsstündigen Kleiderbörse ihre Besitzer und sorgten so für Einnahmen, die den Projekten der hoelp GmbH zugutekommen.


Jetzt kann zu jeder Zeit gespendet werden


Im Zuge des ersten Wäscheleinenflohmarktes wurde der erste hoelp-Textilcontainer in Brunsbüttel eingeweiht. Künftig können in der Bahnhofstraße zu jeder Tag und Nachtzeit Kleiderspenden abgegeben werden. Weitere Textilcontainer sollen auch auf der Brunsbütteler Nordseite folgen.

„Alles war wir mit den Kleiderspenden machen, geschieht nach den FairWertung-Standarts“, betont Martin Meers, Geschäftsführer der hoelp. Damit die Spender nachverfolgen können, was mit ihren Spenden geschieht und das hinter dem Textilcontainer kein auf Profit ausgelegtes Unternehmen steht, hat sich die hoelp GmbH dem Dachverband FairWertung angeschlossen. „Lediglich auf den mit dem FairWertung-Logo versehenen Textilcontainern können die Kleiderspender davon ausgehen, dass die Textilien oder die Erträge aus dem Verkauf, sozialen, diakonischen oder karitativen Zwecken zugutekommen“, so Meers. Eine Aussage, die unlängst von der Stiftung Warentest bestätigt wurde. Aus einer Überprüfung ging hervor, dass immer mehr illegale Container von dubiosen Firmen aufgestellt werden würden, die sich durch den Verkauf der Kleiderspenden bereichern.


Grüne Container – nur echt mit den Logos


Die Textilcontainer der hoelp GmbH sind nicht alleine an der grünen Farbe zu erkennen. Sowohl die Telefonnummer als auch die Genehmigungsnummer des Landesamtes sind gemeinsam mit dem Logo der hoelp und FairWertung auf dem Container abgebildet.

Die Textilien, die in der Schleusenstadt in der hoelp-Spendenbox landen, werden zunächst von den fünf Mitarbeiterinnen der Kleiderkammer sortiert. Hochwertige Spenden werden aufgebügelt und gehen anschließend in den Verkauf. Lediglich Textilien, die sich nicht für den Wiederverkauf in den Sozialkaufhäusern eignen, oder Waren, die innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens weder in St. Michaelisdonn, Meldorf oder Brunsbüttel veräußert wurden, werden an Textilsortierungsbetriebe veräußert.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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