Wählervereinigung will dörflichen Charakter erhalten

Die AFW-Kandidaten (hintere Reihe von links): Carsten Ritter, Andreas Boenigk, Wolfgang Hempel, Thomas Behrendt, Maren Behrendt, Camilla Hempel,  Dirk Valentiner, Anett Boenigk,vordere Reihe: Birthe Huf, Wolfgang Hanisch, Heidi Heinze und Kerstin Ritter.
Die AFW-Kandidaten (hintere Reihe von links): Carsten Ritter, Andreas Boenigk, Wolfgang Hempel, Thomas Behrendt, Maren Behrendt, Camilla Hempel, Dirk Valentiner, Anett Boenigk,vordere Reihe: Birthe Huf, Wolfgang Hanisch, Heidi Heinze und Kerstin Ritter.

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11. Mai 2013, 03:59 Uhr

Brokstedt | Soziale Gerechtigkeit für alle Bevölkerungsschichten in Brokstedt. Dies ist ein Schwerpunkt im Wahlprogramm der Allgemeinen Freien Wählervereinigung Brokstedt (AFW). Dazu zählen für die AFW das Vorantreiben des Themas "Wohnen im Alter", die Förderung der Jugendarbeit und der Erhalt der Brokstedter Grundschule, unter anderem durch die Einrichtung eines Kultur- und Lernzentrums in den freien Räumen der Einrichtung.

Ein weiterer Punkt: Das Bürgerhaus Brokstedt wird nach Meinung der AFW den Gemeindehaushalt in den nächsten Jahren weiterhin erheblich belasten und somit die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde einschränken. Daher sollte mittelfristig versucht werden sollte, das Bürgerhaus zu privatisieren. Bestehende Verträge sollten dabei nicht berührt werden.

Obwohl Brokstedt mit über 2000 Einwohnern und einer Infrastruktur, die auch von den Umlandgemeinden genutzt wird, alle Voraussetzungen für einen ländlichen Zentralort erfüllt, soll der dörfliche Charakter laut AFW erhalten bleiben. Daher fordert die Wählervereinigung in ihrem Wahlprogramm vor der Ausweisung neuer Baugebiete, dass zunächst alle Möglichkeiten zur Lücken-und Hinterbebauung genutzt werden sollen.

Zur Steigerung der Attraktivität des Ortes soll auch für zukünftige Baugebiete ein angemessener Infrastrukturfolgekostenbeitrag erhoben werden.

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