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Amtsfeuerwehrfest : Wackens Wehr hat Grund zu feiern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ab morgen geht es rund: In Wacken wird das Amtsfeuerwehrfest anlässlich des 125-jährigen Bestehens gefeiert.

In Wacken gibt es am Wochenende reichlich zu feiern. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens ist die Freiwillige Feuerwehr Wacken Gastgeber des diesjährigen Amtsfeuerwehrfestes. Los geht es bereits am Mittwoch, 4. Mai, mit einem Festkommers, am Sonnabend, 7. Mai, folgen die Schnelligkeitswettkämpfe mit anschließendem Festball.

Anerkennend blickt Amts- und Wehrwehrführer Matthias Venohr auf das Gründungsjahr 1891 zurück, als „verantwortungsbewusste Männer“ die Wackener Wehr gründeten. „125 Jahre Feuerwehr bedeutet zugleich 125 Jahre ernste und verantwortungsbewusste Arbeit, Einsatz und stete Bereitschaft im Dienst für den Nächsten“, betont Venohr und fügt hinzu, dass bereits ab dem Gründungsjahr auf politischer Ebene die Weitsicht und das Verständnis geherrscht habe, dass nur eine technisch und gut ausgerüstete Wehr ihren Dienst zum Wohle der Gemeinschaft ausüben könne.

Heute verfügt die 45-köpfige Einsatzabteilung über eine modern ausgestattete Feuerwache sowie über ein Mehrzweckfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug und über das von den Kameraden liebevoll als „eierlegende Wollmilchsau“ bezeichnete mittlere Löschfahrzug mit 2500-Liter-Löschwassertank und einer Ausstattung für die technische Hilfeleistung. „Die Gründungsmitglieder arbeiteten mit einer Druckspritze, die noch mit Pferdekraft gezogen wurde“, erzählt Venohr. Erst später habe man die Tragkraftspritzen und Ausrüstungen auf einen Anhänger verladen, um diese mit Wehrmachtsfahrzeugen oder Lkw ortsansässiger Unternehmer zum Einsatzort zu transportieren.

Das erste moderne Löschfahrzeug, ein LF 8, erhielt die Wehr 1963. Untergebracht waren die Gerätschaften bis zum Bau des ersten Gerätehauses im Jahr 1926 in einem altes Wirtschaftsgebäude. Erst 1972 errichteten Wackener Kameraden in Eigenleistung neben dem alten Gerätehaus am „Alter Markt“ ein neues Gebäude, in dem schließlich auch ein zweiter Stellplatz für das zusätzlich angeschaffte Tragkraftspritzenfahrzeug geschaffen wurde.

Aus Protokollen weiß Venohr zudem einiges über seine Vorgänger, die bis 1940 den Titel des Hauptmannes trugen. Erstmals erwähnt wurde Franz Langholz als Wehrführer. Ihm folgten Willi Arp (1955-59), Claus Rohwedder (1959-60), Claus Bornholt (1060-91), Bernd Pusch (1991-2000), Karl-Heinz Holz (2000-2012) und seit 2012 bis heute Matthias Venohr.

Besonders stolz, so der Wehrführer, sei man zudem über den seit 116 Jahren bestehenden Musikzug mit seinen über 50 Musikern, die 1995 gegründete Jugendabteilung mit rund 20 Kindern und Jugendlichen und die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr im Kreis Steinburg. Zudem gehören 14 Kameraden der Ehrenabteilung an.

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