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Konzert : Wacken-Weihnacht begeistert 400 Zuhörer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Für den guten Zweck singen und spielen „Godewind“ und die Wacken Firefighters. Zudem liest die Schauspielerin Sabine Kaack.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 11:30 Uhr

Eine voll besetzte Kirche, ein stimmungsvolles Konzert, begeisterte Zuhörer und Interpreten: Die „1. Wacken-Wiehnachts-Charity 2013“ brachte einen Abend voller weihnachtlicher Unterhaltung in besinnlichem Ambiente – und das für einen guten Zweck, ausgerichtet von dem Wacken-Veranstalter ICS und ganz ohne Heavy Metal.

Das Konzert anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Heiligen-Geist Kirche in Wacken wurde zwei Stunden lang von drei Gruppen und Interpreten als Mischung aus Text und Musik gestaltet, und 400 Zuhörer in der brechend voll besetzten Kirche wollten daran teil haben. Weihnachtslieder von „Godewind“ und den Wacken Firefighters sowie eine Weihnachtslesung von der bekannten Schauspielerin Sabine Kaack boten ein abgerundetes Programm von insgesamt 35 Musikern und Vortragenden.

Eröffnet eine halbe Stunde lang von den Wacken Firefighters mit eigenen Versionen von Weihnachtsklassikern, gestaltete den ersten Teil die plattdeutsche Band „Godewind“ im Wechsel mit der Schauspielerin Sabine Kaack, die weihnachtliche Texte las. Den zweiten Teil bestritt „Godewind“ überwiegend alleine, bevor alle in der Zugabe nach zweieinhalb Stunden noch einmal gemeinsam auf der Bühne standen. Das erhielt vom Publikum einen lang anhaltenden Applaus.

Das Publikum war begeistert. Als Wacken-Organisator Holger Hübner hinterher an der Ausgangstür stand, klopfte ihm bald jeder zweite ermunternd auf die Schulter: „Tolles Konzert“, „gut gemacht“ oder „war sehr schön“ waren nur einige der Kommentare, über die er sich sehr freute.

Beate Schramm aus Wacken beispielsweise war mit insgesamt acht Personen gekommen. Sie fand das Konzert „super“, denn: „Das Zusammenspiel von Musik und Lesung war gut gelöst“, sagte sie, und ihre Freundin Susanne Meifort, ebenso aus Wacken, ergänzte: „Man muss dabei sein, wenn einmal etwas statt findet außer dem Wacken Open Air.“

„Wir wollten auch einmal Stücke bieten, die nicht traditionelle Weihnachtslieder sind, aber trotzdem zum Thema passen, um zu zeigen, dass wir auch andere Sachen können“, erläuterte die stellvertretende Musikzugführerin Ann-Kathrin Peters, Spielerin des Tenorhorns, hinterher. Der Musikzug sei deshalb auch mit Sängerin Audrey Meyer aufgetreten, die zwei Titel sang. „Das hat hervorragend geklappt“, war Ann-Kathrin Peters somit zufrieden.

Larry Evers, Spieler der Saiteninstrumente wie Gitarre und Mandoline bei „Godewind“ resümierte: „Es war eine tolle Sache, Musik und Texte miteinander zu verbinden. Das passt hierher.“

Und Sabine Kaack, deren professioneller Vortrag besonders heraus ragte, sagte schließlich: „Die Kombination von Musik auf Hoch- und Plattdeutsch mit Texten zum Schmunzeln und Lachen ist sehr gut geglückt. Dies konnte in dieser sehr sachlichen Kirche ein authentisches Gefühl vermitteln. Das Publikum war toll und ist gut mitgegangen.“ Holger Hübner freute sich über den Erfolg. „Wir wollten etwas für den Ort tun, die Einnahmen kommen sozialen Einrichtungen in Wacken zugute.“ Sie sollen an Kindergärten, das Konfi-Camp, die offene Ganztagsschule und den Verein „Janawa“ gehen.

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