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Winter Nights : Wacken feiert Festivals ab Februar 2017 auch bei Frost

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neues Event soll das Publikum auch bei kalten Temperaturen in die Steinburger Gemeinde locken: Die „Winter Nights“ vereinen Musik, Mittelalter-Markt und Märchenwald

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erstellt am 21.Jan.2016 | 10:00 Uhr

Heavy-Metal-Fans mögen es nicht nur musikalisch härter, sie sind auch was das Wetter angeht nicht zimperlich. Nicht umsonst lautet das Motto des Wacken Open Airs „See you in Wacken – Rain or Shine“. Festivals werden in dem Metal-Dorf bei Regen oder Sonnenschein gefeiert – und vom 10. bis 12. Februar 2017 erstmals auch bei frostigen Temperaturen: Denn die ICS Festival Service GmbH hat ein neues Projekt in den Startlöchern: Die „Wacken Winter Nights“ – ein Musik- und Kunstfestival in zauberhafter Kulisse und mit mystischem, märchenhaften Flair.

Aber: „Es ist kein zweites Wacken Open Air, sondern hat ein ganz eigenes Konzept!“, macht Festivalplaner Helge Staack deutlich. Nach dem Ski-Spektakel „Full Metal Mountain“ oder dem Kreuzfahrterlebnis „Full Metal Cruise“ sind die Wacken Winter Nights ein weiteres, kreatives Konzept der WOA-Macher, Konzerte und Unterhaltung zu verbinden. Dass das Konzept WOA ausgepresst werde wie eine Zitrone, wie kritische Stimmen im Internet anmerken, weist Helge Staack deutlich zurück: „Die Wacken Winter Nights sind kein Abklatsch des Open Airs, das muss man klar trennen. Natürlich gibt es eine gemeinsame Linie, der Spirit des Open Airs spiegelt sich auch in den Winter Nights. Wir sind eben eine Festivalagentur, keine Diskoveranstalter und stellen uns jetzt breiter auf. Das Open Air ist zwar das Herzstück, aber ICS stellt auch viele andere Sachen auf die Beine.“

Die Popularität des ICS-Aushängeschildes WOA sei aber hilfreich, um den Neuling zu etablieren. Mit Erfolg, wie es scheint: Keine zwölf Stunden nach dem Vorverkauf-Beginn waren die auf 500 limitierten Early Winter Tickes bereits ausverkauft. Die regulären Drei-Tages-Tickets gibt es aber noch, erklärt Festivalplaner Helge Staack (siehe Infokasten). Zwischen 3000 und 3500 Besucher peilen die Veranstalter an.

Veranstalter Holger Hübner wollte etwas Besonderes schaffen, wie Staack verrät. „Ihm ging die Idee schon zwei, drei Jahre im Kopf herum.“ Seit November 2015 wurden die Planungen konkreter. „Eigentlich wollten wir schon dieses Jahr starten, aber das war dann doch zu kurzfristig“, so Helge Staack. An den Bands lag es jedenfalls nicht, die ersten Musiker sind bereits bestätigt und angekündigt: So treten unter anderem Subway to Sally, Saltatio Mortis und Russkaja auf. Außerdem stehen auch einige Heavy-Metal-Bands und Dark-Rock-Bands wie Mono Inc. auf dem Programm. „Es ist eher ein Konzert als ein Festival: Keine Band spielt unter einer Stunde“, verspricht Staack.

Musiktechnisch fahren die Winter Nights die gleiche Linie wie im Wackinger Village des Open Airs, aber das Konzept ist komplett neu. Auf dem ICS-Gelände im Reselithweg erwarten die Besucher drei Themenwelten. Ein Highlight der Wacken Winter Nights ist der Eispalast. Er erhebt sich über der Hauptbühne und ist der größte überdachte Spielort des Festivals. Über Form, Größe und Kosten des Eispalastes ist noch nichts bekannt, wie Helge Staack erklärt. „Es ist noch alles topsecret.“ Am Fuß des Eispalastes steht das historische Dorf, in dessen Kirche kleine Konzerte und Kleinkunstauftritte von unter anderem Jongleuren stattfinden. In einem Zirkustheater im Stil der 30er/40er Jahre gibt es zudem Akrobaten und eine für die Wacken Winter Nights konzipierte Varietéshow. Zahlreiche Händler, Tavernen und Aktionen wie Bogenschießen und Axtwerfen runden den Besuch im Wacken Winter Nights-Dorf ab. Das angrenzende Grundstück wird zum Märchenwald, durch den Holzstege führen. Die Besucher können außerdem an Workshops teilnehmen und Handwerkern über die Schulter schauen. „Es gibt viel zu erleben und viel zu sehen“, versprich Staack.


>Infos unter:

www.wacken-winter-nights.com

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