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Pohl-Boskamp : Vorwurf: Gewerkschaft ignoriert Meinung von 180 Beschäftigten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Hohenlockstedt Das Pharmaunternehmen bedauert die jüngsten Ausführungen der Gewerkschaft IG BCE. Diese spricht sich statt Neuwahlen weiter für eine Mediation aus.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 17:45 Uhr

Das Pharmaunternehmen Pohl-Boskamp aus Hohenlockstedt hat sich erneut mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt. In einer Stellungnahme bedauert das Unternehmen die jüngsten Ausführungen der Gewerkschaft IG BCE (wir berichteten) sehr, „weil sie auch die Meinung von mehr als 180 Mitarbeitern völlig ignoriert“. Die gerichtliche Eigeninitiative der Mitarbeiter zeige doch, wie gering das Vertrauen in den amtierenden Betriebsrat sei. Und: „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Neuwahlen den Weg zu einem Betriebsrat frei machen, hinter dem auch die ganze Belegschaft steht – nur sechs Monate früher als sowieso geplant.“

Zudem würden durch eine Neuwahl beide Verfahren zur Auflösung des Betriebsrats überflüssig. „Eine Mediation müsste hier ja drei Parteien umfassen mit insgesamt über 180 Beteiligten. Das ist Unsinn.“ Des Weiteren habe man „den beiden individuell betroffenen Betriebsräten unsere Hand gereicht“, heißt es seitens des Unternehmens. Nur für diese halte man eine Mediation für notwendig und zielführend.

In einer Neuwahl sehe man die einzige Möglichkeit zur Wiederherstellung des verlorenen Vertrauens gegenüber den antragstellenden Mitarbeitern. „Die IG BCE ignoriert Interessen der 180 offenbar völlig, wir sehen daher mit Spannung der Antwort unseres Betriebsrates entgegen.“

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