Übersicht : Vorsicht Stau! Itzehoes Baustellen 2015

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An mehreren Stellen in der Stadt könnte es in den kommenden Monaten eng werden, weil Straßen modernisiert werden.

Kay Müller von
09. Januar 2015, 05:00 Uhr

Auch in diesem Jahr wird es eng in der Stadt. Zumindest an manchen Stellen könnten die Itzehoer im Stau stehen, weil die Stadt, der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) und die Stadtentwässerung einzelne Straßen sperren, um sie zu erneuern. „Manche Bürger dürfte es vielleicht verärgern, weil wir ihnen zeitweise die Durchfahrt sperren müssen, andere könnten sich freuen, weil es auf manchen Straßen ruhiger zugeht“, sagt der Leiter der Tiefbauabteilung der Stadt, Bodo Schmedtje.

Der Lückenschluss der A 23 soll bis zum Jahreswechsel 2015/16 weitgehend abgeschlossen sein, sagt der LBV-Leiter, Kai-Uwe Schacht. Dann soll es in jede Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen geben – durchgehend zwischen Itzehoe-Süd und -Nord. 140 Millionen Euro kostet das Mammut-Projekt. Die zweite neue Störbrücke soll bis zum Spätsommer komplett fertig sein, dazu wird es noch Straßenbauarbeiten Richtung Hamburg geben. „Es wird aber immer je eine Fahrspur Richtung Norden und Süden geben“, sagt Schacht. „Der Verkehr dürfte also nicht groß behindert werden.“

Das könnte anders sein, wenn die B 77 zwischen Itzehoe-Süd und dem Delftor saniert wird – parallel zu den Restarbeiten auf der A 23. Der Bund will die B 77 in ordnungsgemäßem Zustand an das Land übergeben, wenn das Teilstück nach Fertigstellung der A 23 von einer Bundesstraße zur Landesstraße zurückgestuft wird. Rund zwei Millionen Euro kostet der Bau auf der 2,3 Kilometer langen Strecke. Wie und wo es genau zu Behinderungen kommen wird sei noch völlig unklar, sagt Schacht.

In der Stadt sieht das anders aus. Hier ein Ausblick auf die Pläne der wichtigsten Baustellen 2015, wenn die Zeitpläne witterungsbedingt nicht durcheinander geraten:

Südspange:

Die Erneuerung der Potthofstraße wird gerade auf einer Länge von rund 400 Metern abgeschlossen. Zudem soll der neue Kreisverkehr fertig werden, der an der Kreuzung zum Leuenkamp entsteht. Bis auf kurze Ausnahmen soll der Leuenkamp während der gesamten Bauphase für Autos in beide Richtungen passierbar bleiben. Die Potthofstraße wird nur von der Hafenstraße aus befahrbar sein. Ist diese Baustelle abgeschlossen, rücken die Bagger ein paar Meter weiter Richtung Westen. Dort beginnen die Vorbereitungen für die Verbindung zur Störfischerstraße, die bis Mitte 2016 abgeschlossen sein soll. Ganz zum Schluss wird noch die Verbindung vom Voßbarg bis zur Lindenstraße erneuert, dann wäre die Südspange komplett. Kosten für den gesamten Bau: 3,5 Millionen Euro.
Die Adolf-Rohde-Straße wird zwischen Lehmwohldstraße und Edendorfer Straße auf einer Länge von 250 Metern erneuert. Ab dem Frühjahr bis Oktober wird der Abschnitt gesperrt, Autofahrer müssen über den Adler ausweichen. „Dort könnte es eng werden“, sagt Schmedtje. Die Kosten betragen 295  000 Euro.

DiePünstorfer Straße bekommt eine neue Asphaltschicht – auf einer Länge von 250 Metern zwischen der Twietbergstraße und der Straße Am Gehölz. „Wir werden das in den Osterferien machen, damit die Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Schule nicht beeinträchtigt werden“, sagt Schmedtje. Denn die Straße wird komplett gesperrt werden müssen, weil eine einseitige Sperrung zu eng für Lkws wäre. Die Kosten für das Vorhaben betragen 65  000 Euro.

Gleich danach werden die Bauarbeiten an der Pünstorfer Straße fortgesetzt: Zwischen der Straße Am Gehölz und dem Amselweg wird die Fahrbahn bis in den November komplett erneuert. Kosten: 225  000 Euro. Damit ist die Abkürzung gesperrt, die viele Autofahrer nutzen, die von Norden über die B 77 nach Itzehoe kommen. Somit könnte es in der Stadt am Langen Peter zu Staus kommen.

DieSieversstraße wird zwischen Coriansberg und Großer Paaschburg ab September komplett erneuert. Die Einbahnstraße wird während des Baus aufgehoben, die Straße kann von beiden Seiten be-, aber nicht durchfahren werden, weil die Baustelle wandern wird. Dazu sollen auch die Hohe Straße und die Heinrichstraße bis zur Hindenburgstraße bis Mitte 2016 neue Fahrbahnbeläge bekommen. Für die Bauarbeiten werden sie gesperrt. Gesamtkosten: Eine Million Euro, von denen die Stadt dank Fördermitteln nur 120  000 Euro tragen muss.

Die Stadtentwässerung kümmert sich um den Kremper Weg. Von der Nordoer Straße bis zur Unterführung der B 5 gibt es im April einen neuen Asphaltbelag. Eine Woche wird der Abschnitt gesperrt. Kosten: 380  000 Euro.

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