Glückstadt : Vorsicht beim Silvesterfeuerwerk

In Teilen des Stadtgebietes herrscht wieder ein Abbrennverbot.
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In Teilen des Stadtgebietes herrscht wieder ein Abbrennverbot.

In Teilen des Stadtgebietes herrscht wieder ein Abbrennverbot. Besondere Einschränkungen gelten im Gewerbegebiet sowie rund um Steinbeis.

shz.de von
30. Dezember 2017, 05:00 Uhr

Er hat wieder begonnen – der Verkauf von Raketen, Böllern und Feuerwerksbatterien. Doch wer sich mit bunter und lauter Pyrotechnik eindecken möchte, sollte erst einmal schauen, ob man in seinem Wohnumfeld überhaupt Knaller zünden darf. Grund: Für einige Stadtbereiche innerhalb Glückstadts besteht nämlich ein Abbrennverbot. Dieses kann in der Stadtverordnung über ein Abbrennverbot pyrotechnischer Gegenstände in Teilbereichen der Stadt Glückstadt, zu finden im Internet (www.glueckstadt.de), eingesehen werden.

Demnach ist es verboten, 210 Meter rund um Grundstücke mit Reetdachhäusern Raketen aufsteigen zu lassen. Beim Abbrennen von Böllern oder Bodenfeuerwerk ist zu weich gedeckten Gebäuden immerhin noch ein Sicherheitsabstand von 50 Metern einzuhalten. Und Reetdachhäuser kommen in Glückstadt häufiger vor, als man denkt. Sie befinden sich beispielsweise am Neuendeich, in Glückstadt Kimming, in der Steinburgstraße kurz vor dem Krankenhaus, aber auch in der Pentzstraße (ehemalige Jugendherberge), im Kleinen Janssenweg, An der Chaussee sowie in der Stadtstraße. „Anwohner in diesen Straßen sollten sich vorher mit den Örtlichkeiten dieser besonders brandgefährdeten Gebäude vertraut machen und ihr Feuerwerk in der Silvesternacht außerhalb des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes abbrennen“, lautet in diesem Jahr die dringende Bitte von der stellvertretenden Bürgermeisterin Meike Sierck. Schließlich habe das Abbrennverbot nichts damit zu tun, den Spaß am Abbrennen der Feuerwerkskörper zu nehmen, sondern es gehe ausschließlich um die Sicherheit von Hab und Gut der Glückstädter. „Versetzen Sie sich in die Lage eines Reetdachhausbesitzers und verhalten sich so, wie Sie es in einem solchen Fall auch von Ihren Mitmenschen erwarten“, hofft Meike Sierck auf Verständnis und Beachtung des Abbrennverbotes durch die Glückstädter. Besondere Einschränkungen beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern bestehen weiterhin im Glückstädter Gewerbegebiet sowie rund um die Firma Steinbeis Papier GmbH. Durch das auf dem Gelände gelagerte Altpapier besteht hier weiterhin rund um das Betriebsgelände eine höhere Brandgefahr. Dementsprechend sind pyrotechnische Gegenstände sowie pyrotechnische Munition Am Rethövel, in der Neutorstraße, Am Schwarzwasser, Im Neuland bis Höhe Herrenweide einschließlich des angrenzenden Spülgebietes, Herrenweide und beidseitig der Stadtstraße zwischen Kreisel Am Rethövel / Christian-IV-Straße und Kreisel Herrenweide / Der Keil verboten.

„Die Polizei wird im Rahmen der Streife auf Verstöße gegen ein eventuell bestehendes Abbrennverbot achten und Verstöße auch zur Anzeige bringen“, erklärte Glückstadts Polizeistationsleiter Michael Gohr.

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