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Vorlese-Sieger: Liv Petersen und Niklas Grünberg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

16 Schüler wetteiferten im Plattdeutsch-Wettbewerb in der Gemeinschaftsschule

von
erstellt am 13.Dez.2013 | 00:32 Uhr

Mit einem ausgesprochen unterhaltsamen Programm präsentierte die Gemeinschaftsschule Wilster erstmals den Schulentscheid im Vorlesewettbewerb 2013/2014 „Schölers leest Platt“ in einer öffentlichen Abendveranstaltung. Und die stieß auf große Resonanz, die Mensa der Schule war voll besetzt als zunächst Schulleiterin Marlis Krumm-Voeltz auf Hochdeutsch die Besucher willkommen hieß und dann Moderator Uwe Schröder auf Plattdeutsch durch den Abend führte. In der Jury saßen Organisatorin und Lehrerin Katarina Nagel, Ursel Lameyer, Telse Möller-Göttsche, Helmut Jacobs und Horst Nagel. Ihnen fiel die nicht gerade leichte Aufgabe zu, unter 16 Vorlesern in zwei Altersgruppe – 5. bis 7. Klasse und 8. bis 10. Klasse – die Besten zu bestimmen. Schulintern gab es Präsente und Urkunden für alle, die jeweils Erstplatzierten beider Gruppen werden im Februar/März am Regionalentscheid teilnehmen.

Glückliche Sieger waren in der ersten Gruppe Liv Petersen (12) und in der zweiten Gruppe Niklas Grünberg (15). Sie setzten sich gegen starke Konkurrenz durch. Bei den Fünft- bis Siebtklässlern traten sieben Leser an, bei den Acht- bis Zehntklässlern sogar neun. Und jeder erntete Lob des Moderators, der von der Zahl der Vorleser begeistert war. Uwe Schröder – „Ick bün för dat Plattdüütsche bi uns in de Familie un anderswo toständig“ – wuchs in Brokdorf auf und sprach nur Plattdeutsch, bis er in die Schule kam. „Uns erste Fremdspraak weer Hochdüütsch.“ Mit den eigenen Kindern wurde es dann anders gemacht, da wurde „fix“ Hochdeutsch gesprochen, viele junge Leute könnten daher heute zwar oftmals noch Plattdeutsch verstehen, hätten aber Probleme beim Plattdeutsch sprechen. Doch jetzt sei die niederdeutsche Sprache wieder in Mode, und das freut den Speelbaas der Theotermokers vun Dückerstieg natürlich. Und er hofft, dass die „Vörleser“ dabei bleiben, ermutigte sie, einfach mal Plattdeutsch zu sprechen:. „Segg doch eenfach mal ‚Moin, moin, wo geiht di dat?‘, denn hest’ all Platt schnackt.“ Dem Publikum und der Jury gab der Moderator mit zu bedenken, dass das Sprechen schon nicht einfach sei, noch schwerer aber das Vorlesen.

Umso beeindruckender die Leistung der Schüler, die sich wie folgt platzierten: Klasse 5 bis 7: 1. Liv Petersen (6c), 2. Tim Bade (7b), 3. Alec Strehlow (6a), 4. Sarah Aschmoneit (5a), Enya Rogge (5a), Milena Huusmann (6b) und Lisa Seliger (7a); Klasse 8 bis 10: 1. Niklas Grünberg (9d), 2. Leon Reimers (9a), 3. Carsten Dierck (9a), Finn Strüven (10a) und Bjarne Rehder (10c), 4. Finja Braun (8a), Ole Langholz (8c), Nadina Nagel (8c) und Carsten Friedrichs (9b).

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