vor dem relaunch : Vorfreude auf die neue Zeitung

Zeitungsbotin: Verlagshausleiterin Petra Remus mit (v. r.) Gerrit Heimsoth (Volkshochschule Krempe), Frank Raether (Kreiswehrführer) und Rudolf Kochan (Sparkasse Westholstein).
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Zeitungsbotin: Verlagshausleiterin Petra Remus mit (v. r.) Gerrit Heimsoth (Volkshochschule Krempe), Frank Raether (Kreiswehrführer) und Rudolf Kochan (Sparkasse Westholstein).

Präsentation für geladene Gäste: Norddeutsche Rundschau/Wilstersche Zeitung erscheinen ab 26. März in neuem Gewand.

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15. März 2014, 07:00 Uhr

Nicht mehr zwei, sondern vier Bücher – was nach einer vor allem technischen Veränderung klingt, ist für Norddeutsche Rundschau und Wilstersche Zeitung eine Umwälzung. Donnerstag, 26. März, erscheint die erste Ausgabe im neuen Gewand. Über die Neuerungen informierten gestern im himmel + erde Redaktionsleiter Volker Mehmel und Verlagshauschefin Petra Remus geladene Gäste aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens.

„Sie vertreten hier 23 000 Abonnenten von Norddeutscher Rundschau und Wilsterscher Zeitung“, sagte Mehmel. An drei Beispielen verdeutlichte er die Philosophie, mit der Zeitung gemacht werde. Die Explosionskatastrophe: „Wir legen Wert darauf, dass wir die Menschen begleiten.“ Die Schwierigkeiten bei Prokon: Andere Medien hätten das Bild einer sterbenden Stadt gezeichnet, die Rundschau mache das Gegenteil mit einer Serie zu Schönheit der Region und deren Perspektiven unter dem Motto „Itze!hoe“. Drittes Beispiel: Für die Breitband-Initiative werde intensiv „getrommelt“, so Mehmel.

Künftig hat die Zeitung vier Teile: das erste Buch für Politik und Nachrichten aus Schleswig-Holstein und Hamburg, das zweite Buch für Lokales inklusive fester Regionalseite, das dritte Buch mit Sport, Wirtschaft und Netzwelt-Seite, das vierte Buch mit Kultur, Kindernachrichten und Platz für lokale Sonderthemen wie Reportagen, Hintergrund oder Tierseite. Dabei gebe es mehr Platz für Inhalte, weil redaktionell aufgeräumt werde, betonte Mehmel: „Wir kommen nicht automatisch irgendwo hin, aber wir kümmern uns. Wir wollen die Zeitung mehr auf die Bedürfnisse der Menschen zuschneiden.“ Parallel werde die Berichterstattung im Internet ausgebaut. Und: Die Redaktion werde viel meinungsfreudiger, „wir werden uns einmischen“.

Lokale Inhalte können überall im Blatt platziert werden, und auch für lokale Anzeigen gebe es neue, attraktive Plätze, so Petra Remus. „Wir haben künftig einfach mehr Möglichkeiten.“

Probedrucke der neuen Zeitung wurden an die Gäste verteilt, die Resonanz war sehr positiv. Landrat Torsten Wendt: „Für unsere Region ist es außerordentlich wichtig, dass wir ein attraktives Lokalblatt haben, das die Menschen auch akzeptieren.“ Dies funktioniere am besten durch gute Zusammenarbeit mit den Akteuren und den Lesern, so Mehmel: „Wenn etwas ist, kommen Sie auf uns zu!“

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