Ansgarvesper : Von Papua-Neuguinea nach Brokstedt

Blicken gern auf ihre Zeit in Papua-Neuguinea zurück: Gabriele Krieg (links) und Marianne Riecke.
Blicken gern auf ihre Zeit in Papua-Neuguinea zurück: Gabriele Krieg (links) und Marianne Riecke.

Lutheraner, Katholiken, Baptisten und Adventisten feiern gemeinsam in Neumünster – mit dabei ist auch die Brokstedterin Gabriele Krieg.

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30. Januar 2015, 05:04 Uhr

Zur Ökumenischen Ansgarvesper laden in Neumünster Lutheraner, Katholiken, Baptisten und Adventisten gemeinsam in die Anscharkirche nach Neumünster ein. Am Dienstag, 3. Februar, gedenken sie um 19 Uhr des großen christlichen Missionars des Nordens, Ansgar. Sein Todestag jährt sich zum 1150. Mal. Als Gast dabei ist unter anderem die Brokstedterin Gabriele Krieg, die viele Jahre ihres Lebens im fernen Südseeinselstaat Papua-Neuguinea verbracht hat.

Damals, vor etwas mehr als einem Jahrzehnt, war sie die Frau des Arztes an einem Missionskrankenhaus der Südseeinsel. Heute lebt Gabriele Krieg mit ihrem Mann in Brokstedt und ist Mitglied des Kirchengemeinderates.

Im Missionskrankenhaus, an dem Kriegs Mann gearbeitet hat, betete vor einer Operation das Team mit den Patienten und seinen Angehörigen. Dort wohnte die Familie auch mit den Mitarbeitern auf dem Gelände zusammen. „Jeder hat mitbekommen, wie wir lebten, und den Menschen war schon bewusst, dass wir in Deutschland alles hinter uns gelassen haben, um für sie in Papua-Neuguinea da zu sein“, erzählt Krieg. Damit schlägt sie den Bogen zu Ansgar, dem großen christlichen Missionar des Nordens. Als zweiter Gast ist Marianne Riecke aus Bad Bramstedt dabei, die ebenfalls lange in Papua-Neuguinea lebte und von ihren Erfahrungen berichtet.

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