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Planet Alsen : Von Komödie bis Satire – breites Spektrum beim Kurzfilmfestival

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Viele unterschiedliche Themen und Genres bietet das Kurzfilmfestival auf Alsen. Das Zuschauer-Interesse ist allerdings im Vergleich zu den Vorjahren geschrumpft.

Eine spannende Mischung aus professioneller Filmkunst, mutigen Filmhochschularbeiten und unkonventionellen Schülerfilmen bot das Kurzfilmfestival von „Planet Alsen“, das wieder in Kooperation mit der „Kunstgriff Rolle“ stattfand. Das Interesse hat bei der mittlerweile siebten Auflage allerdings etwas nachgelassen. Wo in den vergangenen Jahren bei über 100 Zuschauern in der E-Werkstatt kein Platz mehr frei blieb, sahen sich diesmal etwa 80 Besucher die zweistündige Vorführung an.

Das Spektrum war wieder breit. Moderiert von Filmemacher Peter Hertling gab es neben Animationen und Spielfilmen auch Kurzdokumentationen, Komödien, Satire und Nachdenkliches zu sehen. In einer Länge zwischen 3:30 und 15 Minuten widmeten sich die Filme den unterschiedlichsten Themen vom „richtigen Umgang mit Mädchen“ über die Pressefreiheit bis hin zum Thema Jugendgewalt gegen Schwächere.

Das in den Augen vieler Zuschauer Beste hatten sich die Organisatoren bis zum Schluss aufgehoben. In dem Werk „Beige“ ging Regisseurin und Autorin Sylvie Hohlbaum aus Hamburg der Frage nach, warum „Best Ager“ sich mit dem Eintritt ins Rentenalter bevorzugt in der Farbe Beige kleiden.

Peter Hertling bezeichnete „kleine Kurzfilme als die Königsklasse des Films“, den Dokumentarfilm als „die Fortsetzung des Spielfilms mit anderen Mitteln“: „Besonders die Mischung hat mir in diesem Jahr wieder sehr gut gefallen“, resümierte er hinterher.

Gerhard Tanski von „Planet Alsen“, der das Festival gemeinsam mit Setus Studt organisierte, freute sich: „Es war wieder hoch interessant. Die Mischung von politisch und ernsthaft bis satirisch funktioniert.“

Das fanden auch die Zuschauer. „Die Filme über die Jugendlichen haben mir sehr gut gefallen, und vor allem der letzte Film über die Farbe Beige war wunderschön“, sagte Heike Tobias aus Itzehoe, die zum ersten Mal dabei war. Auch Setus Studts Mutter Zita Studt war begeistert. „Es war sehr schön. Die vielen verschiedenen Thematiken konnten wirklich begeistern.“

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erstellt am 30.Sep.2013 | 05:00 Uhr

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