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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 05:38 Uhr

Von Ipanema nach Övelgönne

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einen rundum gelungenen Abend mit groovigem Swing und gefühlvollen Balladen lieferte die Ulf Ernst Swing Combination aus Kiel dem zahlreich erschienenen Publikum im Studio des theater itzehoe. Ulf Ernst am Saxophon, Namensgeber der Band, moderierte den Abend. Alle Musiker spielten überwiegend vom Blatt, absolvierten ihre Parts souverän. Vom ersten Stück an wippten im Publikum etliche Füße.

Mit Bassist Joachim Roth musizierte Ulf Ernst schon zu Studienzeiten. Ulrich Meletschuß am Schlagzeug sorgte für einen verlässlichen Rhythmusteppich. Seit 2010 spielt Vera von Reibnitz das E-Piano. Die meisten Stücke prägte die Hamburger Sängerin Caroline Kiesewetter mit ihrer sicheren Alt-Stimme und einer umwerfenden Freude am Musizieren. Der Kopf hinter der Band stand am Vibraphon: Werner Loll, Jazz-Urgestein aus Eckernförde. Der 60-Jährige lieferte die Arrangements aller Stücke und damit den Beweis, dass selbst Jazz-Standards durch moderne Versionen frische Farbe erhalten können.

Für einige bekannte Songs schrieb Meletschuß neue deutsche Texte. So promenierte das „Girl From Ipanema“ diesmal in Övelgönne. Der deutsche Text von „Let’s Do It“ stammte von Hildegard Knef. Mit „Mister Paganini“ konnte Caroline Kiesewetter ihr ganzes Können zeigen.

Für sich und sein Vibraphon hatte Werner Loll „Autumn In New York“ arrangiert. Leise untermalt vom eigenen Summen, füllte er das Studio mit herrlich jazzigen Klängen. Nach „Route 66“ als Zugabe bedankten sich etliche Stammbesucher bei Silke Peter, der Vorsitzenden des Jazzclubs Itzehoe, für diesen schönen Abend.

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