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Von 17 Sternsingern: Segenswünsche für mehr als 80 Familien

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2016 | 00:32 Uhr

In Wilster und Umgebung waren am Sonnabend wieder die Sternsinger unterwegs. 17 Kinder hatten sich in fünf Gruppen als die Heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar sowie als Sternträger oder Hirten verkleidet und sangen vor über 80 Haustüren ihre Bitt- und Segenslieder oder trugen ein Gedicht vor.

Die Bewohner hatten vorab bei der Kirchengemeinde den Besuch der Sternsinger gewünscht, und diesem Wunsch waren die Kinder und die sie begleitenden Eltern gern nachgekommen. Die Besuchten bedankten sich mit Geldspenden bei den Sternsingern. „Dabei kamen 1378,66 Euro zusammen – mehr als im vergangenen Jahr“, war Charlotte Urch dankbar und zufrieden. Bei ihr liefen die Fäden der Gesamtorganisation zusammen. Das gesammelte Geld kommt Flüchtlingen nicht nur im Beispielland Bolivien, sondern in aller Welt zugute.

Die Sternsinger trafen sich am Vormittag in der St.-Bartholomäus-Kirche, um nach dem Segen von Pastorin Telse Möller-Göttsche zu ihrer Tour durch die Stadt auszuschwärmen. Thomas Urch fuhr mit seinem Auto eine Gruppe sogar bis zum Seniorenheim nach Vaale und zum DRK-Seniorenzentrum Wilster, um den alten Menschen eine Freude zu bereiten.

„Segen bringen, Segen sein! Respekt für dich, für mich, für andere“ lautete das Motto des Sternsingens. Am Beispiel des südamerikanischen Staates Bolivien machten die Sternsinger auf das weltweite Flüchtlingsproblem aufmerksam, um mit den Spenden einen Beitrag für die Bewältigung dieser Problematik zu leisten. Mit Kreide schrieben die Sternsinger den Segen an die Hauswände der von ihnen besuchten Häuser: „20*C*M*B*16“. Die Ziffern entsprechen der Jahreszahl, die Buchstaben sind einerseits die Initialen der Heiligen drei Könige, gelten aber auch als Abkürzung des lateinischen Segenswunsches „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

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