Peters Werft : Vom Marine-Versorger bis zur Küstenwache

Diese Schiffe liegen aktuell zur Überholung in Wewelsfleth.

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17. Oktober 2018, 15:53 Uhr

„Eschwege“ Das Einsatzfahrzeug der Bundespolizei wurde 2003 in Dienst gestellt und läuft knapp 22 Knoten schnell. Als Patrouillenboot gehört es zur so genannten „Bad-Brahmstedt-Klasse“. Einsatzgebiete sind Nord- und Ostsee, Küstenmeer und die hohe See. Heimathafen ist Rostock.

Tender „Main“ Die Tender dienen als Unterstützungsschiffe der Bootsgeschwader der deutschen Marine. Sie versorgen kämpfende Einheiten (Korvetten, Minensucher und U-Boote) auf See mit Kraftstoff, Wasser, Lebensmitteln, Ersatzteilen und Munition. Gleichzeitig dienen sie der Entsorgung, wofür sie mit einer Müllentsorgungseinrichtung und einer Abwasseraufbereitungsanlage ausgestattet sind. Die 1994 in Dienst gestellte und rund 100 Meter lange „Main“ gehört zum 1. U-Bootgeschwader in Eckernförde.

„Seefalke“ Die „Seefalke“ mit Heimathafen Cuxhaven lief 2008 auf der Peene-Werft vom Stapel. Das Fischereischutzboot der „Seeadler“-Klasse gehört der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Das fast 73 Meter lange und knapp 20 Knoten schnelle Boot hat 19 Mann Besatzung und dient der Erhaltung und Überwachung der Fischbestände.

„Forever One“ Die „Forever One“ ist eine private Motoryacht unter der Flagge der Cayman Islands. Das 54 Meter lange und 10 Meter breite Boot wurde 2014 gebaut. Spitzengeschwindigkeit: 16 Knoten. In Wewelsfleth wird es überholt und nach einer Grundberührung repariert. Der Wert der Yacht wird mit rund 40 Millionen US Dollar angegeben.

„Peking“ Die „Peking“ gehört zu den letzten großen Frachtseglern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgrund ihrer Geschwindigkeit, Sicherheit und Präzision noch gegen Dampf- und Maschinenschiffe antreten konnte und segelte bis 1932 für die Reederei Laeisz über den Atlantik. Die Viermastbark lief am 25. Februar 1911 bei der Hamburger Werft Blohm & Voss vom Stapel. Nach der Wiederherstellung soll das Schiff das Schmuckstück des neuen Hamburger Hafenmuseums werden.

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