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Norddeutsche Rundschau

20. September 2017 | 09:41 Uhr

Vom Bund: 40 000 Euro für das Neue Rathaus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Berlin bewilligt Geld für Sanierung / Bundestagsabgeordnete von CDU und SPD überbringen gute Nachricht

shz.de von
erstellt am 17.Jun.2015 | 15:40 Uhr

Gute Nachrichten verbreiten sich in Windeseile: Schon am Rande der Sitzung des Finanzausschusses am Dienstag Abend konnte Bürgermeister Walter Schulz verkünden, dass es vom Bund wohl einen stattlichen Zuschuss für die weitere Sanierung des Neuen Rathauses geben soll. Die Nachricht hatte er zuvor vom Dägelinger CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Helfrich erhalten. Zu diesem Zeitpunkt stand nur die genaue Höhe noch nicht fest. Gestern aber war es sicher: Die Stadt bekommt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm eine Zuwendung von 40  000 Euro.

Bei der offiziellen Mitteilung war dann wiederum die neue Itzehoer SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Thissen ein bisschen schneller. Sie teilte am späten Vormittag mit, dass im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gerade die Mittel für den Denkmalschutz freigegeben worden waren. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit sei aber nur ein Teil der Anträge positiv beschieden worden – darunter das Anliegen der Stadt Wilster.

„Umso mehr freue ich mich, dass aus meinem Wahlkreis das Neue Rathaus mit insgesamt 40  000 Euro von Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms profitiert“, so Thissen. Nach einem intensiven Auswahlverfahren habe das Kanzleramt dem Haushaltsausschuss des Bundestags eine Liste von Projekten vorgelegt, die im Rahmen der neuen Tranche des Denkmalschutz-Sonderprogramms vom Bund gefördert werden sollen. Mit diesem Programm beteilige sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland.

Insgesamt werden gut 20 Millionen Euro ausgeschüttet. Unter den 124 Denkmalschutzprojekten dieser geförderten und 2015 bedachten Projekte ist das Neue Rathaus in Wilster. Das historische Gebäude in der Marschenstadt werde somit auch für die Zukunft erhalten. Nachdem es im vergangenen Jahr 20  000 Euro zur Denkmalpflege erhielt ist nun mit der Bundesförderung ein weitere finanzielle Unterstützung gesichert, damit das geschichtsträchtige Palais, das einst von der im nahen Glückstadt geborenen Etatsrätin Charlotte Doos an die Stadt vermacht wurde, weiter erhalten bleibt. „Es freut mich nicht nur des Geldes wegen“, sagt Karin Thissen. Vor allem der Rückhalt aus der Bevölkerung, insbesondere des Fördervereins Historische Rathäuser in Wilster, werde durch die Zahlung aus Berlin honoriert und sei ein gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement in der Region.

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