Vollkornbrot nach Kundenwunsch

Bieten  „Mein Brot“ an: Gesa Bröker (li) und Gaby Scharbau.
Bieten „Mein Brot“ an: Gesa Bröker (li) und Gaby Scharbau.

shz.de von
10. Oktober 2013, 00:33 Uhr

Die Kunden haben entschieden: 19 Bäckereien, die sich landesweit zum Traditionsbäcker-Verein zusammengeschlossen haben, bieten jetzt „Mein Brot“ in ihren Filialen an. Dazu gehören Elbbäcker Heuer aus Brunsbüttel und die Nordhastedter Landbäckerei.

Vorangegangen war eine Umfrage, wie das ideale Brot der Kunden aussieht. Unterschieden wurde Weizen, Roggen, Dinkel, ob volles oder gemahlenes Korn, hell oder dunkel gebacken, die Kruste weich oder kräftig und in der Form rund, oval oder eckig.

„Die Kunden haben uns viele Anregungen gegeben und durch ihre Teilnahme genau gesagt, wie ‚Mein Brot‘ aussehen soll“, erklärt Gesa Bröker (Heuer) aus Brunsbüttel. Daraus wurde ein Rezept entwickelt. Es handelt sich um ein dunkles Vollkorn-Dinkelbrot mit kräftiger Kruste und eckigem Laib.

Die abgegebenen Bewertungskarten kamen in eine Verlosung, bei der jeder fünfte Teilnehmer ein „Mein Brot“ gewann. Die Gewinner wurden bereits schriftlich benachrichtigt, alle anderen Kunden können „Mein Brot“ jetzt bei ihrem Bäcker kaufen.

„Wir wollen mit dieser Aktion auf die Traditionsbäckereien aufmerksam machen“, erläutert Gaby Scharbau (Nordhastedt). Die dem Verbund angehörigen Betriebe verwenden nur regional erzeugte Zutaten und hausgemachten Sauerteig und stellen ihre Backwaren ohne industrielle Vor- oder Fertigmischungen und künstliche Farb- und Konservierungsstoffe her.

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