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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 20:18 Uhr

Volles Volumen mit moderner Blasmusik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wenn es auch deutlich weniger Besucher waren als im vergangenen Jahr – es gab viel Applaus für drei Orchester aus der Region für ihr Programm mit moderner Blasmusik im Theater Itzehoe. Zum fünften Mal präsentierten das Blasorchester Wewelsfleth, der Oelixdorfer Musikzug und der Musikzug Oldendorf das „Klangvolumen“.

Das Mini-Festival für Konzertorchester präsentierte im Theater aber nicht nur laute („Volumen“), sondern auch differenzierte Musik („Klang“), woraus sich der Titel des Abends ergab. Durch das Programm führte Olaf Wessel, der selbst in Heiligenstedten einem Chor für volkstümliche Blasmusik vorsteht.

Im ersten Teil des Abends trat jedes Orchester jeweils 20 Minuten allein vor das Publikum und präsentierte sein Repertoire wie etwa ein Udo-Jürgens-Medley (Blasorchester Wewelsfleth, Leitung: Thomas Keller), „The Lion King“ (Musikzug Oldendorf, Heiko Voß) oder „Cream of Eric Clapton“ (Oelixdorfer Musikzug, Thies Möller). Schon in der Pause bemerkte Jens Siebmann, Tubaspieler des Blasorchesters Wewelsfleth: „Es läuft gut, die Musik ist sehr sauber gespielt.“

Nach der Pause traten alle Orchester zusammen auf, mussten dafür – wie vorher in mehreren gemeinsamen Proben geübt – extra neu aufgestellt werden. Kein Wunder, nun waren 100 Musiker gemeinsam auf der Bühne in einheitlichem Weiß. Auch Thies Möller, Dirigent des Oelixdorfer Musikzuges, war zufrieden: „Wir leisten hier auch etwas Wiedergutmachung fürs vergangene Jahr“, schilderte er augenzwinkernd. „Denn da haben wir uns bei Glenn Miller etwas verspielt.“

Zusammen boten sie die Höhepunkte aus den vergangenen fünf Jahren, die Dirigenten wechselten sich ab. Zu hören waren traditionelle Stücke wie der „Fliegermarsch“ und volkstümliche Titel wie der „Böhmische Traum“, aber auch Modernes wie „Nessaja“ (Peter Maffay), ein Dieter-Thomas-Kuhn-Medley, Schlager wie „Copa Capana“ (Barry Manilow) sowie das selbst arrangierte Medley „Instant Concert“ (32 Stücke in einem). Abgerundet wurde der Auftritt mit der „Queens Park Melody“, dem Seemannslied „Ankers away“ („Anker gelichtet“), und dem Gassenhauer „Rosamunde“.

Das kam gut an beim Publikum gut. Eine Zuhörerin stellte fest: „Sie haben es geschafft, traditionelle Blasmusik in die Moderne Zeit zu überführen.“

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