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Fahrertraining : Vollbremsung auf regennasser Straße

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

THW-Mitglieder aus sieben Ortsverbänden beim Fahrsicherheitstraining auf dem Hungrigen Wolf in Hohenlockstedt: Fahrer üben das Handeln in Grenzsituationen.

14 Kraftfahrer des Technischen Hilfswerks (THW) aus sieben Ortsverbänden des THW Geschäftsbereichs Neumünster nahmen am Wochenende an einem Fahrsicherheitstraining auf dem Gelände des Verkehrsinstituts Nord (VIN) auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Hungriger Wolf teil. Nicht oft genug kann geübt und trainiert werden – diese Meinung vertraten die ehrenamtlichen Helfer des THW, Helmut Raß, Wolfgang Hilge, Heiner Krieg und Sven Käselau, die gemeinsam mit Norbert Semler das Verkehrssicherheitstraining organisiert hatten.

Mit sieben Großfahrzeugen samt Anhängern und einem Bus des Landesverbands waren die Helfer aus Barmstedt, Itzehoe, Kaltenkirchen, Heide, Norderstedt, Elmshorn und Pinneberg zum Training gekommen. Sei es für sie doch besonders wichtig, die Fahrzeuge zu beherrschen, Gefahren zu erkennen und in kritischen Fahrsituationen richtig reagieren zu können, weil insbesondere ein sicheres und schnelles Ankommen am Einsatzort für die Helfer des Technischen Hilfswerkes entscheidend sei. Die Organisatoren betonten zudem, dass auch für erfahrene Kraftfahrer Einsatzfahrten unter extremen Umwelteinflüssen immer wieder eine große Herausforderung seien. So galt es für die ehrenamtlichen Teilnehmer herauszufinden, wie ein Fahrzeug bei einer Vollbremsung die Spur hält, wie man einem Hindernis schnellstmöglichst ausweicht oder wie man ein Fahrzug am besten stabilisiert, falls es außer Kontrolle gerät.

Diese und weitere Fragen wusste Fahrtrainer Michael Breitling vom VIN theoretisch und praktisch kompetent zu beantworten. „Die Teilnehmer müssen sich nur trauen“, sagt Breitling, nachdem er die zunächst nur zögerliche Bremsung eines Lkw-Fahrers auf simulierter regennasser Fahrbahn beobachtet hatte. Auf dem mehrstündigen Programm standen unter anderem ein Slalomkurs, Gefahrenbremsungen und Ausweichmanöver. Alle Übungen wurden mehrmals durchlaufen, so dass jeder von ihnen ausreichend Erfahrung sammeln konnte und allmählich ein Gefühl für das jeweilige Fahrzeug bekam. „Unser Ziel ist es, dass die Fahrer ein hohes Maß an Sicherheit bekommen – das ist wichtig in Grenzsituationen“, so Semler.

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erstellt am 13.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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