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Norddeutsche Rundschau

14. Dezember 2017 | 09:45 Uhr

Volkstrauertag im Zeichen der Terroranschläge

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2015 | 15:23 Uhr

Die blutigen Terroranschläge von Paris am späten Freitagabend prägten auch das Gedenken zum gestrigen Volkstrauertag bei der traditionellen Feierstunde am Ehrenmal im Stadtpark. Krieg, Terror und Gewalt dürften keinen Raum haben, betonte Pastor Wolfgang Schulz, der zum ersten Mal an dieser Gedenkfeier teilnahm.

Kreispräsident Peter Labendowicz als Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge freute sich, dass trotz des Dauerregens so viele Menschen in den Stadtpark gekommen waren. Gemeinsam mit Bürgermeister Walter Schulz legte er einen Kranz für die Opfer von Krieg und Gewalt am Ehrenmal nieder.

In diesem Jahr, so sagte Labendowicz, sei es eine ganz besondere Gedenkfeier – 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges. Die Schreckensbilder aus Syrien, Irak und Afghanistan, aus dem Nahen Osten, aus Afrika und der Ukraine und aktuell aus Paris zeigten, dass viele Menschen auch heute noch unter Hunger, Krieg und Gewalt zu leiden hätten. Pastor Schulz zeigte sich überzeugt, dass auch die Kirche an diesem Tag – eine Woche vor dem Totensonntag – bei der Gedenkfeier dabei sein sollte, um zu zeigen, dass sie fest in der Gesellschaft stehe.

Umrahmt von den Parforcehornbläsern des Hegerings Wilstermarsch, vollzog Peter Labendowicz die Totenehrung. Das Gedenken galt den Opfern von Krieg und Gewalt in allen Ländern der Erde ebenso wie den Bundeswehrsoldaten, die bei Auslandseinsätzen ihr Leben lassen mussten, sowie allen Opfern von Terrorismus und Verfolgung. Mit der gemeinsam gesungenen Nationalhymne klang die kurze Gedenkfeier aus.

Zu ihr waren auch Rektorin Marlies Krumm-Voeltz von der Gemeinschaftsschule und Rektor Uwe Maaß von der Wolfgang-Ratke-Schule, eine Abordnung der örtlichen Feuerwehr sowie Vertreter von Vereinen, Verbänden und Organisationen gekommen.

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