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Norddeutsche Rundschau

21. Oktober 2017 | 09:13 Uhr

Vielfalt: Künstlergilde stellt aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gut 40 Bilder und zwei Plastiken schmücken die Diele, das obere Treppenhaus und den großen Saal: Die Künstlergilde Pinneberg präsentiert sich zurzeit mit acht ihrer insgesamt 30 Mitglieder im Kulturhof. In Kurzreden stellten sich die Aussteller vor. Erläuterungen, Hinweise auf bestimmte Arbeitsweisen, Lieblingsmaterialien ebneten so den Weg zu den Exponaten.

Zur Eröffnung spielte Moritz Kruit an der Gitarre. Im eigenen Stück „What can I do?“ fragte er nach Möglichkeiten, sein Gegenüber für sich zu gewinnen – passend, da die Künstlergilde mit dieser Präsentation genauso überzeugen möchte.

Der Ausstellungstitel „Untitled“ bot den Teilnehmern größtmögliche Freiheit bei der Auswahl der Exponate. „Wir hätten auch den Begriff ‚Vielfalt‘ wählen können“, kommentierte Organisator und Mitaussteller Gerd Zimmermann aus Elmshorn. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Realismus, zwischen der klassischen Leinwand und Digitaldruck.

Nahezu abstrahierte Landschaften in Acryl zeigt Mouna Ramcke. Sigrun Roemmling ist mit kleinen realistischen Alltags-Szenen vertreten, die auf 40 mal 40 Zentimetern wie kleine Kammerstücke wirken. Bei Angela Schoknechts Bildern sei besonders auf den starken grafischen Gestus ihrer „Seelenspiegel“ verwiesen. Einen sehr eigenen, klassisch-malerischen Stil prägen die Mischtechniken von Wolfgang Fischer in der Diele. Im „Eisgang“ von Annelie Haack, gibt eine Stoffcollage dem Bild eine faszinierende Struktur.

Die größten Bilder stammen von Margret Lieser. Ihre in feinen Pinselstrichen fast gezeichneten Ölbilder zeigen Menschen und eine kleine Geschichte dahinter, die oft humorvoll, mal skurril-satirisch daher kommt. Gudrun Probst ergänzt Fundstücke aus Holz, Eisen oder anderem Material mit Ton und hat zwei ihrer Schiffsformen in der Diele aufgestellt.


> Geöffnet bis zum 10. Oktober Mo bis Fr von 14 bis 20 Uhr, Dorfstr. 4.

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