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Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 08:45 Uhr

Viele Tipps für Sehbehinderte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

von
erstellt am 08.Okt.2013 | 05:00 Uhr

Die Sehkraft lässt drastisch nach, womöglich droht sogar ihr Verlust – für Betroffene und ihre Angehörigen bringt das einschneidende Veränderungen mit sich: Wie werde ich mit der neuen Situation fertig? Wie gehe ich mit dem Betroffenen um? „Fürsorge ist gut, aber zu viel davon kann auch wieder schlecht sein“, weiß Karl Friedrich Steltmann vom Blinden- und Sehbehindertenverein. „Die betroffene Person kann noch etwas – das sollte man fördern.“ Es sei schlecht, wenn der Betroffene sich gehen lasse und sich aufgebe, doch genauso fatal sei es auch, wenn die Angehörigen ihm nichts mehr zutrauen.

Über all diese Schwierigkeiten können Interessierte sich ab heute in der Stadtbibliothek austauschen und aus erster Hand Tipps erhalten. Denn im Rahmen der bundesweiten „Woche des Sehens“ ist auch der Blinden- und Sehbehindertenverein wieder mit einem Info-Stand vertreten. „Wir wollen Betroffenen und Angehörigen helfen“, sagt Steltmann. In den Vorjahren sei die Resonanz sehr gut gewesen. „Wir haben sehr hilfreiche Gespräche geführt.“ Die Fragen seien dabei vielfältig, vor allem aber gehe es immer wieder um die „Problematik des Neuen“.

Auch Hilfsmittel werden gezeigt, vom Taststock über Utensilien mit Brailleschrift bis hin zum Computer mit Sprachsteuerung. Jeder handelsübliche PC könne entsprechend umgerüstet werden, erklärt Karl Friedrich Steltmann – nur eines von vielen Hilfsmitteln, die zeigen, dass mit dem Verlust der Sehkraft die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht ende.


> Der Info-Stand in der Stadtbibliothek ist heute sowie am 10., 11., 14. und 15. Oktober jeweils von 10 bis 18 Uhr besetzt.

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