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Gesellschaft : Viele alte und kranke Katzen ausgesetzt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Tierheim-Mitarbeiter freuen sich auch deswegen über viele Spenden am Tag der offenen Tür

Petra Wermcke steht im Tierheim und weiß gar nicht mehr wohin mit den Spenden. „Die Leute kommen hier mit Schubkarren voller Futterdosen an.“ Die Unterstützung des Tierheims kennt offenbar kaum Grenzen, nach einer Stunde haben die Betreuer gestern beim Tag der offenen Tür bereits genug Futter bis Weihnachten gesammelt. „Das ist wirklich überwältigend, was uns hier erreicht“, sagt Tierheimleiterin Claudia Danckers, die bereits in der ersten Stunde rund 150 Besucher verzeichnet.

„Die Spenden können wir gut gebrauchen, denn in den vergangenen Wochen haben wir vor allem viele alte und sehr kranke Tiere aufnehmen müssen, die von ihren Besitzern deswegen ausgesetzt wurden. Ein Kater habe sogar eingeschläfert werden müssen. „Die Zahlen sind auffällig, sonst sind es vielleicht fünf im Monat, im Dezember haben wir aber jetzt schon über 20 gezählt. Und dazu kommen noch die Welpen“, sagt Danckers, die vor allem für die älteren Katzen ein Zuhause sucht. „Wir brauchen dringend erfahrene Katzenliebhaber, die diesen Tieren einen schönen Lebensabend bescheren können.“

Doch bis zum neuen Jahr herrscht erstmal Vermittlungsstopp. „Wir wollen nicht, dass Tiere verschenkt werden“, sagt Danckers. Allerdings können sich Interessierte schon jetzt die 77 Katzen und sechs Hunde, die derzeit im Tierheim leben, anschauen und ein Vermittlungsgespräch führen. Danckers: „Im kommenden Jahr vermitteln wir die Tiere dann gern in gute Hände.“

Über die Geschenke freuen sich aber nicht nur die Mitarbeiter. Die Katze Sambo sichert sich schon mal eine Kuschelhöhle. Denn sie kann darin bestimmt ein gemütliches Weihnachtsfest verbringen.

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erstellt am 13.Dez.2015 | 17:14 Uhr

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