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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 07:02 Uhr

Viele Aktionen rund um die Sicherheit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einbruchschutz, Verkehrssicherheit, Frauensicherheit und Sicherheit vor Rechtsextremismus – das waren nur einige der vielfältigen Themen, über die beim 2. Tag der Sicherheit im Holstein-Center informiert wurde. Besonders das Thema Einbruchschutz stand in diesem Jahr im Vordergrund.

„Jetzt ist der Beginn der dunklen Jahreszeit“, erklärte Hans-Werner Heise, Leiter der Präventionsstelle der Polizeidirektion Itzehoe. In dieser Zeit komme es vermehrt zu Einbrüchen und die Menschen würden sich deshalb nun darüber informieren.

Das taten auch Petra Meier und ihr Mann am Stand der Polizei. „Unsere Fenster sind demnächst dran, ersetzt zu werden“, erklärte sie. Es sei an ihrem Haus auch schon einmal versucht worden, die Rollläden hochzuhebeln. Nun möchten sie ihre Fenster nachrüsten oder ersetzen. Um die Schließsysteme zu verstehen, versuchte Petra Meier auch selbst, ein Fenster aufzuhebeln.

Am Stand nebenan von Uwe Peter und Helge Rasmussen von der Itzehoer Schließsysteme-Firma Lara ging es vor allem um das Nachrüsten von älteren Häusern mit Fenster-Schließsystemen sowie um Überwachungskameras. Diese könne man auch mit dem Smartphone aus dem Urlaub abrufen. „Die heutige Sicherheitstechnik ist sehr vielfältig“, betonte Helge Rasmussen. Auf Fenster- und Türensicherheit machte auch die Firma rekord-Fenster aufmerksam.

Während für die Kinder Schminken auf dem Programm stand, hatten die Erwachsenen am Stand des Frauenhauses Itzehoe Zeit für Gespräche. Ein wichtiges Thema waren Kinder, deren Mütter von Gewalt betroffen sind. Oft trügen auch sie Schaden davon – „auch wenn sie nur sehen und hören was passiert“, erklärte Heike Siemssen-Bielenberg.

Zeigen, wie einfach Erste Hilfe ist, wollten die Mitarbeiter der Rettungsdienstkooperation Schleswig-Holstein. So erklärte Andre Jongebloed der achtjährigen Helena wie sie die Gummipuppe reanimieren konnte.

Dass ein Rauchmelder Leben retten kann, demonstrierten die Mitglieder der Feuerwehr Itzehoe anhand eines Rauchhauses. „Meist dauert es nur zwei bis drei Minuten, bis sich der Rauch im ganzen Haus oder der Wohnung ausgebreitet hat“, verdeutlichte Sebastian Beckmann. Dann brauche es nur ein paar Atemzüge und man habe eine Rauchvergiftung.

Zur Information über Einbruch-, Diebstahl-, Hausrat-, und Wohngebäudeschutz war Katja Pehl, Vertrauensfrau der Itzehoer Versicherung da. Sie vermittelte hauptsächlich Termine im eigenen Haus, denn „die Besucher sind sich meist gar nicht im Klaren, dass sie ihr Haus schützen müssen“, erklärte sie.

Auch das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus war dabei. Dieses organisiert mobile Beratungen sowie Prävention in Schulen und Kommunen, aber auch privat für Eltern oder Betroffene von rechter Gewalt, Rassismus und Diskriminierung.

Vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen kamen die Fahrsimulatoren der Landesverkehrswacht gut an. Für Stimmung zwischendurch sorgte die Bigband der Polizei. Hans-Werner Heise war zufrieden: „Das Angebot wurde gut angenommen, wir hatten viele interessierte Besucher.“

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